Jan 29 2013

Hallo!

Vorgeplänkel!

Dieser Blogeintrag lag jetzt schon seit Monaten in meinem Skydrive herum, weil ich viel zu faul war, ihn hochzuladen. Schon komisch.

Weiter geht’s!

Bei der Vorstellung des iPhone 5 hat Apple auch iTunes 10.8 vorgestellt. Und für mich war diese Software neben dem neuen iPod Touch das Highlight der Keynote. Schon länger hätte Apple eigentlich das User Interface neu designen müssen, um die neuen wie auch die alten Funktionen übersichtlicher unterzubringen. Es mangelte an der Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit, und das sind ja die beiden Dinge, die Apple so sehr von Windows absetzten.

Daher kam dann iTunes 10.8, schick, schnell und klar gegliedert. Die Inhalte sollten künftig im Vordergrund stehen und nicht irgendwelche Menüs.

Auf der Keynote haben sie meines siebigen Gewissens nach noch gesagt, dass iTunes 10.8 Mitte Oktober veröffentlich wird. Als der 15.10. verstrich, hab ich auf der Apple-Seite nachgeschaut, dort stand dann „Ab Oktober“. Bis zum 29.10., wo sie Oktober spontan in November änderten.

Und dann, in der Nacht vom 29. auf den 30. September kam dann endlich die kleine, von mir heiß ersehnte umzirkelte 1 am Mac App Store Icon. Da war es endlich! Und weil so viel Zeit vergangen war, haben sie einfach noch zwei Zwischenversionsnummern draufgehauen und sind so bei iTunes 11 angelangt.

So wird man begrüßt!

Vor der Arbeit konnte ich es nur wenige, aber wertvolle Sekündchen ausprobieren, bevor ich loshasten musste, um zu meiner üblichen Zeit im Büro aufzuschlagen. Doch mittlerweile, nach ein paar Tagen des Ausprobierens, habe ich mir ein Bild machen können und kann sagen:

Schick und gut bedienbar!

Schon auf den ersten Blick werden viele Neuerungen deutlich, so fehlt, wie man am Screenshot weiter oben sehen kann, die Seitenleiste. Sie wurde ersetzt durch die obere Leiste, mit der man durch die einzelnen Ansichten springen kann und weitere Funktionen öffnet.

Groß angekündigt war auch der neue Mini-Player, den ich aber noch nicht so recht ausprobiert habe, da ich meist wild durch meine Alben springe, um ein Lied zu hören, auf das ich gerade Lust habe. Aber ein wenig habe ich ihn mir doch schon angeschaut und finde ihn nicht unbedingt brillant. Ich weiß nicht so recht, was ich damit anstellen soll.

Auch neu ist die Funktion „Up Next“ oder „Nächster Titel“ im Deutschen. Ich habe da bisher noch keine persönliche Verwendung für gefunden, aber das wird auf jeden Fall noch kommen, denn diese Funktion ist recht praktisch. Sie zeigt, nicht genau der Bezeichnung entsprechend, nicht den nächsten Titel in der Playlist an, sondern man kann damit den ausgewählten Titel als nächsten abspielen lassen, nachdem das aktuelle Lied fertig ist.

So sieht man direkt, was als nächstes kommt

So kann man „on the fly“ eine temporäre Playlist zusammenbasteln, Lieder hinzufügen, an die man gerade denkt oder auf Partys einfach mal sagen „Jeder wählt jetzt einfach ein Lied aus!“. Geht natürlich auch mit Playlists, nur muss man diese hinterher löschen.

Für den spontanen Hörgenuss empfinde ich es als eine recht praktische Funktion.

NACHTRAG: Weil ich ja, wie gesagt, diesen Eintrag schon seit Monaten herumliegen hatte, hatte ich mittlerweile auch die Chance, mal Up Next länger auszuprobieren. Und Junge, das ist eine großartige Funktion! Wirklich nur eine Kleinigkeit aber ich vermisse sie schon beim iPhone, wenn ich mir denk, dass ich jetzt gern dieses bestimmte Lied nach dem gerade laufenden hören würde.

Aber was war der große Knaller für mich bei der Keynote? Wann hab ich mir gedacht „WOWZER sieht das gut aus!“? An diesem Punkt:

Fesch!

Wer in der Albenansicht auf ein Album klickt, so öffnet es sich wie ein Ordner in iOS, das Cover wird rechts eingeblendet und ein Farbverlauf geht vom Cover hinüber zu den Songtiteln. Eine unheimlich schick anzusehende Funktion, die mir großen Spaß bereitet. So geh ich gleich nochmal so gern durch meine Musiksammlung.

Aber dann kam der große Schock. Wo ist Coverflow? Wo kann ich meine Albencover in mehr als 400×400 Pixeln (geschätzt) anschauen? War es völlig umsonst, dass ich mir für den größten Teil der Alben Cover in mindestens 1000×1000 rausgesucht habe?

Schon wollte ich einen anderen Player installieren, Apple verfluchen und mich im Internet beschweren. Bis ich mir die iTunes-Oberfläche nochmal angeschaut habe und mir etwas auffiel, dass meine Neugierde weckte.

Das sieht doch verdächtig aus…

Als ob da was passiert wenn ich klic- oh.

Oh.

Und es öffnet sich nicht nur das Cover (in Originalgrößen, an Bildschirm angepasst oder vom Benutzer groß-/kleingezogen), es ist ein voll funktionsfähiger Player mit allen nötigen Bedienelementen.

Was will das Coverart-Liebhaberherz mehr?

Meine angestaute Ungehaltenheit ließ ich in einem jubelierenden Schrei gen Zimmerdecke entweichen, „Juchhe!“ erschallte es durch das kalte, einsame Zimmer meiner Behausung.  iTunes 11 ist doch dufte!

Auch die anderen Ansichten haben ihre Daseinsberechtigung, aber am liebsten halte ich mich natürlich in der Coveransicht auf.

Songliste!

Interpretenansicht!

Genreansicht!

Mit erleichtertem Seufzen steckerte ich mein iPhone an und wollte es synchronisieren. Doch ich konnte partout keine Möglichkeit finden, auf das iPhone zuzugreifen, da ich es gewohnt war, das über die Seitenleiste zu machen. Ich habe ein paar Minuten dumpf auf die linke Seite des Bildschirms gestarrt, bis ich mal meinen Blick über die obere Steuerungsleiste habe gleiten lassen und dort einen absolut nicht eindeutig bezeichneten Button gefunden habe.

Eh…

Das kann doch wirklich alles heißen!

Überraschenderweise hat Apple auch dort die Ansicht überarbeitet und deutlich ansehnlicher und teilweise auch informationsreicher gestaltet.

Nur dieser Kasten über meiner Telefon- und Gerätenummer ist komisch.

Und so sieht iTunes 11 nun aus. Ein unheimlich schickes Stück Software, dass nach kurzer Umgewöhnung auch schnell und einfach zu bedienen ist.

Da hat sich die Wartezeit also mal gelohnt.

Nicht wie beim iPhone 5.

Mar 15 2011

Hallo!

Vor fünf Jahren kam Microsoft auf eine Idee, die eigentlich wirklich nicht schlecht war. Sie bauten einen portablen Medienabspieler, der dem iPod konkurrenz machen sollte. Dieser war zu dem Zeitpunkt schon seit fünf Jahren unterwegs und hat die Herzen und Märkte der Welt erobert, obwohl, seien wir mal ehrlich, die ersten iPods wirklich nicht großartig waren.

Zune und iPod Classic nebeneinander. Justin Bieber war auf dem Display des iPods, deswegen ist es jetzt schwarz c:

Ein mutiger Schritt von Microsoft, dann noch in den Markt einsteigen zu wollen, aber sie haben genug Geld, um ihre Produkte in den Markt hineinzudrücken. Bei der XBox hat es auch funktioniert, warum sollte es also auch nicht beim Zune klappen?

Oh ich weiß nicht, vielleicht weil Microsoft die tolle Idee hatte, ihn ausschließlich in Amerika zu verkaufen? Ja, Microsoft hat sich wohl nie gedacht, dass Europa ein prima Markt sein könnte und hat den Zune dementsprechend hier auch noch nie beworben. Viele haben den Ausdruck vermutlich erst gelesen, als Windows Phone 7 herauskam, in dem der Zune Player steckt.

Und jetzt ist der Spaß vorbei, es wird keine neuen Zunes mehr geben, nur der Zune HD wird weiterhin verkauft, in Amerika. Ich hätte mir liebend gerne mal einen Zune im Laden angesehen, weil ich die Geräte äußerst schick finde, vom Design her können sie jedenfalls klar mit den iPods mithalten. Aber was will man machen, es ist jetzt zu spät und viele Europäer wird es nichtmal stören, weil sie keine Ahnung haben, was ein Zune überhaupt sein soll.

Schade drum :c

Mar 08 2011

Hallo!

Lange, lange Zeit habe ich überlegt, was ich nur machen soll. Ich saß in meinem Commandersessel, drehte mich um die eigene Achse während ich meinen Kinnbart in denkender Weise zupfte und fragte mich, wie ich dieses Problem nur umgehen solle. Natürlich könnte ich es umständlich machen, und gegen die Regeln verstoßen, es einfach so machen wie die ganzen Halunken und Strauchdiebe da draußen.

Aber ich bin etwas besseres. Ich stehe über ihnen. Metaphorisch betrachtet natürlich, ich sitze gerade. Nichtsdestotrotz, was eigentlich kein echtes Wort ist, wollte ich es haben. Ich MUSSTE es haben, denn wie sonst sollte ich das erledigen, was zu erledigen war. Drum entschied ich mich für diesen Weg. Ich entschied mich für…

Multitasking nach Apple 

Wahre Geschichte: mein iPhone blieb beim Neustart stecken. Also wollte ich es neu aufsetzen…was mir immer wieder eine Fehlermeldung mit Error 9 brachte. An der Geniusbar im Apple Store wurde gesagt, der Dock Connector sei kaputt und es müsse für 200€ ausgetauscht werden.

Die Geniusbar ist übrigens nicht wirklich so…genius, wie sie sein will, da mir da weder Playlists basierend auf einem Lied gemacht werden, noch der ganze Vorgang vor Genialität strotzte. Drei Kunden saßen an der Bar (kam ein Pferd rein, sagt der Barkeeper “Warum so’n langes Gesicht?”), 5 Mitarbeiter von Apple waren dahinter. Ich lief zu einem Mitarbeiter in dem Laden, erklärte ihm mein Problem und er sagte “Ja, da muss erst ein Termin gemacht werden.” Wat. Und schon sprach ich mit einem anderen Mitarbeiter, der meine Daten auf seinem iPad notierte, dabei meinen Nachnamen selbst nachdem ich ihn buchstabierte, falsch schrieb und sagte, ich solle eben ein wenig warten, dann wird man sich um mich kümmern. Wozu das Ganze, frag ich mich? Aber egal, ich hatte die Befürchtung, ich müsse an einem anderen Tag dahin, aber nach wenigen Momenten wurde ich schon an die Bar gerufen. Mit meinem Vornamen!

Wie dem auch sei, es war nicht gerade ein von Erfolg gekröntes Unterfangen, aber immerhin brachte es Gewissheit, und wenn man schon im CentrO ist, kann man sich da auch ein wenig umsehen. Der Apple Store war nur einer der neuen großen Läden dort, der andere war Hollister, ein Shop für coole Leute wie mich und dich, weil du meinen Blog liest, wo ich erstmal den Eingang nicht fand und schaute, wo denn die Leute rausgehen. Im Laden selbst, sahen wir (meine Freundin und ich) nicht gerade viel, außer, dass sie das Licht unglaublich stark gedimmt haben. Ob sie das machten, damit man die Preisschilder nicht sieht? Ich fragte mich auch einige Momente lang, was die Frau am Eingang denn zu uns gesagt hat, bis ich realisierte, dass sie gar nicht Deutsch sondern Englisch redete. Verrückte Welt, in der wir leben. Immerhin hat der Mann am Ausgang dann Deutsch gesprochen, das ist wohl eine bessere Sprache, um unliebsame Schmarotzer wie uns, die wir nichts kauften, loszuwerden. Oh und der Subway hat zugemacht. Sehr schade, und irgendwie wenig verständlich, da sie sich da doch wohl dumm und dämlich hätten verdienen müssen. Wobei, vielleicht hat sich der Franchisenehmer ja dumm und dämlich verdient und hat deswegen den Laden dicht gemacht…

Weiter im Text, mein Vater bot mir sein iPhone an, da er es a) nicht benutzte und zweitens nicht wirklich damit zurecht kam. Und so kam ich dann an mein neues altes iPhone 3G.

Doch kein Multitasking :c

Dec 22 2010

Hallo!

Nachdem ich jetzt sicherlich eine Viertelstunde lang versuchte, diesen doofen Facebook-Like-Button am rechten Rand an die richtige Stelle zu kriegen, dass er nicht abgeschnitten ist, habe ich mir gedacht. Ach, sei es doch drum, Facebook ist doof und so soll dann auch der Like-Button aussehen. Piffpaff. >:c

Ahaaaaaa

Schneller als der Wind, röter als die Sonne über Shanghai und er kann durch Wände vibrieren! Das ist der Flash, ein Superheld aus dem DC-Universum. Multiversum? Weiß nicht, ich bin kein großer Comicleser, bzw. lese ich gar keine. In Deutschland sind Comics ja nicht so sehr beliebt, solange sie nicht in der Zeitung stehen und von einem dicken Wikinger handeln. Das gehört dann doch eher nach Amerika, wo es an jeder Ecke Comicläden gibt, voller viel zu dünner Heftchen für einen viel zu hohen Preis. Wenn ich mich recht entsinne, sind die dünnen Heftchen für ungefähr 2 oder 3 Dollar zu ergattern, richtige Comicbücher ab 10 Dollar aufwärts. Ein teures Hobby, wie es scheint, da die Heftchen, wenn man Glück hat, wöchentlich erscheinen und von dem Weg zur Kasse zur Ausgangstür schon fertiggelesen sind.

Und dann gibt es natürlich noch…

Boooooooooh

Langsam, klumpig und nicht ressourcenschonend, das ist das Flash von unserem guten Freund Adobe. Spricht man übrigens Adobie aus und heißt Lehmziegel, aber das nur mal am Rande. Adobe ist ja nicht nur für seine lächerlich, LÄCHERLICH überteuerten Produkte bekannt (650 US Dollar für Photoshop CS5) die erstaunlicherweise jeder Schüler hat, sondern auch für Flash. Flash ist ein Programm? Nein…ein Format? Nein…eine Krankheit, die man für “Rich Media Applications” verwendet, wie zum Beispiel unseren heißgeliebten YouTube-Player oder auch die kleinen Spiele zwischendurch, wenn man mal keine Lust auf Unterricht/Arbeit hat. Und auch Flashwerbung, die sich gerne mal den Adblockern entzieht und einen, weil sie ja eine Rich Media Application ist, mit blechernen Geräuschen zuschwallt. Das können Bilder nicht!
Lange Zeit war Flash auch die einzige Möglichkeit, solche Sachen zu erstellen. Aber selbst damals wurde klar, dass Flash einen so entscheidenden Nachteil hat, dass es heutzutage teilweise absichtlich nicht auf Geräten installiert wird.

Flash frisst Ressourcen. Nicht nur ein bisschen, wie eine Schildkröte von einem Salatblatt knabbern würde, nein, Flash ist der Heuschreckenschwarm der über die Felder der Landwirte jagt und nur totes Gestrüpp und fehlende Prozessorleistung für andere Anwendungen hinterlässt! Damit nicht genug, wenn etwas Ressourcen frisst, werden die Bauteile, die diese liefern, auch entsprechend mehr belastet. Sie werden warm, unheimlich warm, weil sie auch mehr Strom benötigen. Läuft irgendwas in Flash auf einer offenen Seite verbraucht das Gerät, auf dem es läuft, mehr Strom. Bei einem Desktop-PC kein Problem, da kommt der Strom aus der Steckdose und die Kühlung ist auch recht einfach, weil schon ein Miditower unglaublich viel Platz für Lüfter und Kühler bietet. Bei einem Notebook sieht es da schon anders aus, alle Komponenten hocken aufeinander, als würden sie in einer kalten Weihnachtswinternacht um ein Lagerfeuer sitzen, und das Lagerfeuer ist in diesem Falle die CPU. Man hat kaum Platz zur Kühlung, die Lüfter müssen klein sein weil ein Notebook schlicht nicht hoch genug ist, um einen 240mm Lüfter zu beherbergen. Und mit kleinen Lüftern kommt auch eine entsprechende Lautstärke, die man noch eher wahrnimmt als bei einem Desktop-PC, da man das Notebook direkt vor sich hat und es nicht 1+ Meter von einem entfernt steht. Weil ich mich gerade so prima dran erinnere, als das neue MacBook Air vorgestellt wurde, wurde gesagt: Flash ist nicht installiert. Warum?

With Flash ads consuming as much as 33 percent of the MacBook Air’s battery potential, it’s no wonder why Apple has demonstrated no interest in getting a version of Flash installed on its iPad, iPod touch and iPhone, all of which have much smaller batteries. ( appleinsider.com )

Und dann gibt es natürlich noch die Mobilgeräte, angefangen mit normalen Handys über Smartphones zu Tablets. Weniger Rechenleistung, noch weniger Platz/Fläche, um Wärme abzuführen und Lüfter erst recht nicht. Nicht zu vergessen, ein Miniakku, der bei aktuellen Smartphones so schon kaum einen Tag bei normaler Benutzung hält, wenn man durchgehend per WLAN surft gar nur ein paar Stunden. Da soll dann noch was mittels Flash abgespielt werden? Nein danke. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das ein Grund ist, warum es Flash nur für Android 2.2 gibt, welches nicht für jedes Android-Handy rauskommt (was ich irgendwie mies finde weil man doch eigentlich erwarten könnte, dass jeder die Updates kriegt aber meh, nicht mein Problem), dass es nur mittels Jailbreak auf ein iPhone 3GS/4 oder iPad zu kriegen ist und Windows Phone 7 es auch nicht unterstützt.

Oh und die unzähligen Sicherheitslücken, die Flash enthält, mag man natürlich auch nicht außer Acht lassen. Es ist doch amüsant, dass von Sicherheitsexperten geraten wird: Browser, Flashplayer und PDF-Reader auf dem neuesten Stand halten.

Flash ist heutzutage nahezu obsolet geworden, dank HTML5, CSS3 und dem ganzen Javascript Krimskrams, der da drinsteckt. Alles ist im Browser drin!
Und das ist eine Kleinigkeit, die mich auch gewaltig aufregt, Flash ist einfach nicht in den Browser integriert, es hockt da parasitär drin herum und ignoriert alles drumherum! Ich bin jemand, der gerne viel mit Tastaturkürzeln macht, weil es schneller geht. Lasse ich aber gerade ein YouTube-Video abspielen und möchte den Tab wechseln, so erscheint einfach ein gelbes Kästchen um das erste Steuerelement des YouTube-Players, weil dieser als das gerade aktive Programm gilt, und nicht der Browser, wie es sein sollte. Dann muss man mühseligst die Hand zur Maus bewegen, außerhalb der Flashanwendung einen Bereich anklicken und dann darf man das tun, was man wollte. Argh, Flash! >:c

Und Facebook auch! >:C

Sep 21 2010

Hallo!

Keine Lust, in Teil 1 Fotos einzufügen, ihr könnt ja einfach in den nächstgelegenen Saturn gehen und euch dort ein MacBook anschauen. Dann könnt ihr es sogar anfassen!

Nachdem im Teil 1 die Hardware abgehandelt wurde, kommt in Teil 2 ein wenig Hardware! Die Lautsprecher des MacBooks sind brillant, ich habe noch keine Notebooklautsprecher gehört, die so guten Sound absondern; ich denke sogar, dass sie einen großen Teil der externen Stereoboxen schlagen. Nur der Wumms fehlt etwas, aber das ist schlicht bauartbedingt. Soll ja noch ein portables Gerät sein, nöch?

Das war’s dann auch schon!

SOWAS VON REINGELEGT! Doofköppe ihr! Dachtet wohl “Boh, das war ja ein doofes Ende, und da musste ich jetzt so lange drauf warten?” Aber nein, das hier ist nicht I Am Legend, das ist mein Blog!

Zur Softwareseite! Mac OS X ist schick, aber irgendwie extrem anders als Windows, nicht nur vom ganzen Unterbau her sondern auch von der grafischen Oberfläche und der Bedienung. Wie die meisten wissen, gibt es statt einer Tastleiste ein Dock unten, in dem man Programme und Dateien ablegen kann, wie es einem beliebt und beleibt. Die Programme auf die Festplatte zu kriegen ist aber schon eine 720° Drehung im Gegensatz zu Windows, jedenfalls bei kleineres Anwendungen. Die großen kommen mit Installer, alles andere, und das ist das verrückte, haltet euch fest, kommt üblicherweise in einer .dmg Datei, welche als Laufwerk eingebunden wird. Dann öffnet sich ein Fenster, wenn die Leute sich Mühe gegeben haben, so ist auf der einen Seite das Icon des Programms, auf der anderen Seite der “Programme” Ordner zu sehen. Des Fensters. Mit einem Pfeil dazwischen. Kluch wie ich bin, hab ich erstmal das Programmicon doppelgeklickt. Programm startet, okay…so läuft der Hase. Doppelklick auf den Programmordner. Programordner öffnet sich. Da ist der Hund vergraben…ich kann nur noch eines machen. Doppelklick auf den Pfeil!

Wie viele Leute wissen, hat es eher weniger Auswirkungen auf eine Grafik zu klicken, das doppelt zu tun macht die Sache auch nicht besser. Dank Google erfuhr ich dann, wie der Panda seinen Bambus isst. Man ziehe das Programmicon in den Ordner und es ist installiert. Ich machte die Pistolenfinger zum Bildschirm und machte weiter mit meinem spaßigen Abenteuer in die Welt des Steve Jobs…ss.s’.  Da ICQ eine doofe Erfindung ist und doof aussieht und wer kam überhaupt auf die Idee, AH-OH als Message Received Ton zu nehmen, wollte ich MSN installieren. Da sind auch die ganzen coolen Leute zu finden, die, die Ahnung haben und wissen, wie das Leben so funktioniert.

Ich tausch mal kurz meinen Bürostuhl gegen den Sessel aus in der Hoffnung, dass dieser hoch genug ist um weitertippen zu können.

Und es funktioniert! Gott sei Dank, mein Rücken…Junge Junge. Erschreckenderhafterweise ist MSN aber nicht ganz zu gut auf Mac zu sprechen. Ich weiß nicht so recht, warum, aber die Version, die angeboten wird hat nur das nötigste, aber nichtmal Webcam-Support. Wozu hab ich so ein feines Ding, wenn sie nicht unterstützt wird? :C Wiesendaniel hat zwar vorgeschlagen, Windows in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen und darüber dann zu chatten, aber…ich fände es schon fragliches Verhalten meinerseits, wenn ich einen 5 GB großen MSN-Ordner hätte. Drum machte ich mich auf die Suche nach All In One Messengern, die irgendwie gut MSNnen können und nach einigem hick und her landete ich bei Adium. Ein lustiges blaues Entlein starrt mir so lange in die Seele, wie der Messenger läuft, auch oben aus dem System-Tray, und winkt mit einem Schild mit dem Namen des Konversationspartners umher, wenn ich eine neue Nachricht erhalten habe. Das gefällt mir prima, immerhin ist das eine gute Art, auf sich Aufmerksam zu machen. Und dass ein Icon so animiert ist, ist auch eine schöne Abwechslung…

Als Musikabspielsoftware kommt natürlich iTunes zum Einsatz, was mitunter auch daran liegt, dass ich mein iPhone ja irgendwie “syncen” muss. Ist auch kein großer Unterschied zum Windows iTunes, also keine Umstellung. Mieses Management der Albencover, Genius stellt fragwürdige Kombinationen zusammen und das synchronisieren ist grauenhaft. Yay Apple!

Safari wurde ziemlich schnell abgelöst, als ich feststellen musste, dass ich dort genau einen (!) aus Versehen geschlossenen Tab wiederherstellen kann. Um mir etwas Abwechslung vom Windowsleben zu verschaffen, bin ich kurz nach Firefox auf Chrome übergegangen, doch dann dachte ich mir, dass es doch NOCH anders geht und installierte Opera. Ein wirklich feiner Browser muss ich sagen, flott, schick, gut bedienbar, nur fehlt mir ein vorkonfigurierter Adblocker. Aber selbst Hand anlegen ist, wie bei vielen anderen Dingen im Leben, auch hier gar nicht mal so schlecht. Wa? WA?

Es nicht besser wissend und gelangweilt wollte ich meine Serien schauen und drag-and-droppte den VLC Player in meine Programmliste. Oh und welch Probleme ich hatte! Alles stockte in unregelmäßigen Abständen, ständig stürzte er ab und er brauchte elendig lange zum Laden. “Pfffffff, warum bist du so doof?” rief ich dem orangenen Pylonen entgegen, versuchte mich an einer Software namens Plex, die ein Mediacenter ist, war aber auch da irgendwie disappoint weil’s einfach viel zu…meh war. Aber eines verhängnisvollen Tages, gestern, las ich in einem anonymen Forum von einem Programm, welches mein Leben von da an änderte. MPlayer. Wie VLC, nur besser und mit längerem Namen. Es lässt sich prima durch Videos springen, er lädt schnell, der Ton fällt nicht plötzlich aus und ER STOCKT NICHT! So gehört sich das, und das auch noch kostenlos.

Was gibt es sonst noch so zu sagen…Office for Mac ist etwas ungewöhnlich zu bedienen, weil es keine Aufgabenleiste (oder wie man das am oberen Rand des Fenster nennt) gibt sondern, wie beim Mac üblich, so ziemlich alles am oberen Bildschirmrand zu finden ist. Nenn ich es mal ausgelagerte Aufgabenleiste mit Systemtray, das klingt  prima. Und auch das Maximieren von Fenstern ist nicht unbedingt Maximal sondern eher…randomisiert gewählt. Manchmal wird das Fenster dadurch auch kleiner und verwirrt mich. Das muss mir noch irgendwann irgendwer erklären…

Ach, und bevor ich es vergesse. An alle, die sagen “Olo, no riteclock on Max!”: hier, in your fehßes.

Aber sowas von Rechtsklick!

Und falls ihr euch fragt, was das da ist: es werden kurze Videos gezeigt, was die Einstellung für Auswirkungen hat. Recht nett, wie ich finde. Jedenfalls sehr benutzerfreundlich.

Was man von der Screenshotfunktion nicht sagen kann, um diesen Screen dort oben zu erzeugen, musste ich drei, in Zahlen 17, Tasten drücken.  Hier ist ein ganzer Artikel nur diesem Thema gewidment…

http://guides.macrumors.com/Taking_Screenshots_in_Mac_OS_X

Warum konnten sie nicht einfach eine Print Screen Taste irgendwo anflanschen? :c

Sonst gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Ich musste mir einige neue Tastenkürzel angewöhnen wie Cmd+Q um ein Programm komplett zu beenden und nicht nur irgendwie im Hintergrund laufen zu lassen…schon komisch von Apple. Das iPhone musste auf iOS4 gebracht werden um eine Abart von Multitasking zu lernen und auf Mac OS X will irgendwie alles im Hintergrund laufen, außer man sagt ihm explizit, dass es weggehen soll. Man man man, und wie oft ich aus Versehen ein Programm beendet hab, weil ich ein @ tippen wollte, die Cmd Taste aber auf dem eigentlichen Platz von Alt ist und Q…nicht für das @ zuständig ist, das liegt nämlich auf dem L. Oder einen Tab schließen wollte und um eine Taste verrutschte…

Glücklichweise ist mir das beim Tippen dieses Blogeintrages nicht passiert, sonst wär ich sehr traurig gewesen und hätte vermutlich nie wieder irgendwas geschrieben. Aber es ging ja gut!

Und damit sind wir auch am Ende angekommt. Jetzt wisst ihr alles. Ob es euch was nützt ist fraglich…sehr fraglich. Eigentlich außer Frage, dass es euch nichts nützt. Dennoch habe ich es getan, auf meinem Sessel sitzend. Und bald, BAAAAALD werde ich How I Met Your Mother Season 6 Episode 1 sehen können! Sobald es nach Deutschland gekommen ist natürlich.

Natürlich.