Jan 29 2013

Hallo!

Vorgeplänkel!

Dieser Blogeintrag lag jetzt schon seit Monaten in meinem Skydrive herum, weil ich viel zu faul war, ihn hochzuladen. Schon komisch.

Weiter geht’s!

Bei der Vorstellung des iPhone 5 hat Apple auch iTunes 10.8 vorgestellt. Und für mich war diese Software neben dem neuen iPod Touch das Highlight der Keynote. Schon länger hätte Apple eigentlich das User Interface neu designen müssen, um die neuen wie auch die alten Funktionen übersichtlicher unterzubringen. Es mangelte an der Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit, und das sind ja die beiden Dinge, die Apple so sehr von Windows absetzten.

Daher kam dann iTunes 10.8, schick, schnell und klar gegliedert. Die Inhalte sollten künftig im Vordergrund stehen und nicht irgendwelche Menüs.

Auf der Keynote haben sie meines siebigen Gewissens nach noch gesagt, dass iTunes 10.8 Mitte Oktober veröffentlich wird. Als der 15.10. verstrich, hab ich auf der Apple-Seite nachgeschaut, dort stand dann „Ab Oktober“. Bis zum 29.10., wo sie Oktober spontan in November änderten.

Und dann, in der Nacht vom 29. auf den 30. September kam dann endlich die kleine, von mir heiß ersehnte umzirkelte 1 am Mac App Store Icon. Da war es endlich! Und weil so viel Zeit vergangen war, haben sie einfach noch zwei Zwischenversionsnummern draufgehauen und sind so bei iTunes 11 angelangt.

So wird man begrüßt!

Vor der Arbeit konnte ich es nur wenige, aber wertvolle Sekündchen ausprobieren, bevor ich loshasten musste, um zu meiner üblichen Zeit im Büro aufzuschlagen. Doch mittlerweile, nach ein paar Tagen des Ausprobierens, habe ich mir ein Bild machen können und kann sagen:

Schick und gut bedienbar!

Schon auf den ersten Blick werden viele Neuerungen deutlich, so fehlt, wie man am Screenshot weiter oben sehen kann, die Seitenleiste. Sie wurde ersetzt durch die obere Leiste, mit der man durch die einzelnen Ansichten springen kann und weitere Funktionen öffnet.

Groß angekündigt war auch der neue Mini-Player, den ich aber noch nicht so recht ausprobiert habe, da ich meist wild durch meine Alben springe, um ein Lied zu hören, auf das ich gerade Lust habe. Aber ein wenig habe ich ihn mir doch schon angeschaut und finde ihn nicht unbedingt brillant. Ich weiß nicht so recht, was ich damit anstellen soll.

Auch neu ist die Funktion „Up Next“ oder „Nächster Titel“ im Deutschen. Ich habe da bisher noch keine persönliche Verwendung für gefunden, aber das wird auf jeden Fall noch kommen, denn diese Funktion ist recht praktisch. Sie zeigt, nicht genau der Bezeichnung entsprechend, nicht den nächsten Titel in der Playlist an, sondern man kann damit den ausgewählten Titel als nächsten abspielen lassen, nachdem das aktuelle Lied fertig ist.

So sieht man direkt, was als nächstes kommt

So kann man „on the fly“ eine temporäre Playlist zusammenbasteln, Lieder hinzufügen, an die man gerade denkt oder auf Partys einfach mal sagen „Jeder wählt jetzt einfach ein Lied aus!“. Geht natürlich auch mit Playlists, nur muss man diese hinterher löschen.

Für den spontanen Hörgenuss empfinde ich es als eine recht praktische Funktion.

NACHTRAG: Weil ich ja, wie gesagt, diesen Eintrag schon seit Monaten herumliegen hatte, hatte ich mittlerweile auch die Chance, mal Up Next länger auszuprobieren. Und Junge, das ist eine großartige Funktion! Wirklich nur eine Kleinigkeit aber ich vermisse sie schon beim iPhone, wenn ich mir denk, dass ich jetzt gern dieses bestimmte Lied nach dem gerade laufenden hören würde.

Aber was war der große Knaller für mich bei der Keynote? Wann hab ich mir gedacht „WOWZER sieht das gut aus!“? An diesem Punkt:

Fesch!

Wer in der Albenansicht auf ein Album klickt, so öffnet es sich wie ein Ordner in iOS, das Cover wird rechts eingeblendet und ein Farbverlauf geht vom Cover hinüber zu den Songtiteln. Eine unheimlich schick anzusehende Funktion, die mir großen Spaß bereitet. So geh ich gleich nochmal so gern durch meine Musiksammlung.

Aber dann kam der große Schock. Wo ist Coverflow? Wo kann ich meine Albencover in mehr als 400×400 Pixeln (geschätzt) anschauen? War es völlig umsonst, dass ich mir für den größten Teil der Alben Cover in mindestens 1000×1000 rausgesucht habe?

Schon wollte ich einen anderen Player installieren, Apple verfluchen und mich im Internet beschweren. Bis ich mir die iTunes-Oberfläche nochmal angeschaut habe und mir etwas auffiel, dass meine Neugierde weckte.

Das sieht doch verdächtig aus…

Als ob da was passiert wenn ich klic- oh.

Oh.

Und es öffnet sich nicht nur das Cover (in Originalgrößen, an Bildschirm angepasst oder vom Benutzer groß-/kleingezogen), es ist ein voll funktionsfähiger Player mit allen nötigen Bedienelementen.

Was will das Coverart-Liebhaberherz mehr?

Meine angestaute Ungehaltenheit ließ ich in einem jubelierenden Schrei gen Zimmerdecke entweichen, „Juchhe!“ erschallte es durch das kalte, einsame Zimmer meiner Behausung.  iTunes 11 ist doch dufte!

Auch die anderen Ansichten haben ihre Daseinsberechtigung, aber am liebsten halte ich mich natürlich in der Coveransicht auf.

Songliste!

Interpretenansicht!

Genreansicht!

Mit erleichtertem Seufzen steckerte ich mein iPhone an und wollte es synchronisieren. Doch ich konnte partout keine Möglichkeit finden, auf das iPhone zuzugreifen, da ich es gewohnt war, das über die Seitenleiste zu machen. Ich habe ein paar Minuten dumpf auf die linke Seite des Bildschirms gestarrt, bis ich mal meinen Blick über die obere Steuerungsleiste habe gleiten lassen und dort einen absolut nicht eindeutig bezeichneten Button gefunden habe.

Eh…

Das kann doch wirklich alles heißen!

Überraschenderweise hat Apple auch dort die Ansicht überarbeitet und deutlich ansehnlicher und teilweise auch informationsreicher gestaltet.

Nur dieser Kasten über meiner Telefon- und Gerätenummer ist komisch.

Und so sieht iTunes 11 nun aus. Ein unheimlich schickes Stück Software, dass nach kurzer Umgewöhnung auch schnell und einfach zu bedienen ist.

Da hat sich die Wartezeit also mal gelohnt.

Nicht wie beim iPhone 5.

Dec 16 2012

Hallo!

Mit Erstaunen habe ich vor kurzem auf einen YouTube-Link geklickt und festgestellt, dass das Video in Deutschland nicht gesperrt ist. Und das Video war klasse !

Und das kommt von Microsoft? Dem Konzern, den ich mir immer irgendwie in einem grauen Anzug vorgestellt hab, ein erzkonservativer Behemoth  in der IT-Branche, der so ziemlich jeden Trend verschläft?

Apple hat es ja mit seiner damaligen Werbung „I’m a Mac and I’m a PC“ auf den Punkt gebracht. Microsoft ist langweilig und nur etwas für Mitt-Vierziger!

Und plötzlich kommt Microsoft daher und macht, nach der ersten Wubwubwub IE10 Werbung so etwas. Sie nehmen sich selbst nicht ernst, sehen ein, dass sie viele Dinge verpasst oder einfach schlecht umgesetzt haben und bringen sogar etwas Internet-Popkultur in die Werbung! Würde ich in einer Sitcom leben, so hätte ich Kaffee gegen meinen Monitor gespuckt. So habe ich aber nur den Link auf Facebook gepostet und mich gefreut, dass Microsoft sich endlich mal um den IE kümmert und ihn vielleicht endlich zu einem schlanken, schicken und funktionierenden Browser umbaut.

TRES CHIQUE

Doch das ist nur der neueste Streich von Microsoft in seinem Bestreben, sein altes Image abzulegen und ein frischeres überzustreifen.

Windows Phone 8 ist, meiner Meinung nach, das vermutlich am besten auf Smartphones ausgelegte mobile OS auf dem Markt. Die Schaltflächen sind groß genug, dass man sie auch im Gehen gut trifft. Leuchtende Farben zeigen kein Anzeichen mehr vom Windows Mobile 6.x Grau-in-Grau und die Live-Kacheln waren jedenfalls beim Ausprobieren ein riesiger Blickfang.  Und vor allen Dingen: Microsoft eifert hier nicht nach. Sie machen etwas Neues. Natürlich hätten sie das Altbewährte übernehmen können und die UI von WP8 so aufziehen können wie Android und iOS. Aber sie haben sich für die Kacheln entschieden. Ein gewagter Schritt, aber auf jeden Fall einer in die richtige Richtung. Und ich kann es kaum erwarten zu sehen,  was in einem Jahr mit Windows Phone geschieht!

QUATRE CHIQUE

Ich habe eine Zeit lang Dropbox ausprobiert, ein Cloudspeicher, der in der kostenlosen Variante wenn ich mich recht entsinne 500 MB zur Verfügung stellte (mittlerweile sind es 2 GB). Dann kam Apple mit seiner iCloud, einem Cloudspeicher mit 5GB kostenlosem Platz auf den man selbst irgendwie nicht zugreifen kann, sondern Programmen/Betriebssystemen sagen muss, dass sie Dokumente etc. dort draufspeichern sollen. Vielleicht kann man ja drauf zugreifen, ich weiß aber ehrlich gesagt nicht wie hah! Und das ist nicht sehr schön. Ganz und gar nicht, Apple.

Und dann kam Microsoft mit seinem SkyDrive. Cloud, 7GB frei, Apps für Windows, Mac OS, iOS, Android und WP sowie Zugriff über den Browser. Als Login dient die Windows Live Adresse, die man vermutlich schon vom MSN-Konto hat. Damals, als noch nicht jeder über Facebook miteinander gechattet hat.

Mir gefällt SkyDrive ausgezeichnet, man hat schön viel Platz frei, die iOS App hält sich an die typische Apple-UI und ins Betriebssystem bindet es sich wie ein einfacher Ordner ein. Nur mit einem schicken Wolkensymbol.

Und von was wird SkyDrive genutzt? Dem neuen Office 2013. Noch kann man es sich hier (Link zum Download von Office 2013) kostenlos als Beta herunterladen und anschauen. Und ich hoffe, dass das meine Blogbots auch tun werden, denn Office 2013 ist eine absolute Wohltat.

Ich habe es bisher kaum genutzt, da ich gerade erst mal Office 2011 für Mac ausprobiere, welches mir auch gut gefällt. Aber ein paar Minütchen konnte ich schon mit dem neuen Windows-Office verbringen und bin hin und weg. Es hat eine ähnlich einfach gehaltene Oberfläche wie der Windows 8 Desktop, natürlich wieder meine geliebten Ribbon-Menüs und ein unzählige Features, die Otto-Normalverbraucher niemals zu Gesicht bekommen wird. Aber das wäre natürlich noch kein Grund für Jubel und Jauchzen.

Was mir an Office 2013 unheimlich gut gefällt ist die Online-Integration. Man wird beim Start von Office mit seinem Account eingeloggt und kann von dort aus auch Dinge direkt in die Cloud zu seinem SkyDrive hochladen. Sehr komfortabel und eine prima Möglichkeit, um zum Beispiel bei kleineren Projekten sicherzugehen, dass man alle Daten immer allen zur Verfügung stellt. Offline-Speicherung ist aber natürlich auch möglich, keine Sorge.

Und dann ist da noch das User Interface. Wie gesagt ist es in dem „schlanken “ Windows 8 Design gehalten. Hinzu kommt aber noch ein Detail, das einem im ersten Moment gar nicht so eindeutig auffällt. Man merkt, dass da etwas anders ist, aber man kann nicht genau sagen was.

Microsoft hat für nahezu jedes Ereignis in den Office-Programmen winzige Animationen eingebaut. So erscheinen Buchstaben bei Word nicht komplett sondern scheinen aus der Schreibmarke herauszufließen (knifflig zu erklären!) und beim Verschieben von Slides in Power Point verschieben sich die Slides wirklich und springen nicht einfach von einer Stelle zur nächsten. Es sind wirklich nur kleine Animationen, die aber das Arbeiten mit Office angenehmer gestalten.

Probiert es also aus! Es kostet schließlich nichts.

Fünf auf Französisch chiiiiique

Zu guter Letzt darf man natürlich nicht Windows 8 selbst vergessen. Und hier muss ich Microsoft schelten. Was sie vorhatten ist offensichtlich: ein OS, das gleichermaßen auf PCs, Notebooks und Tablets mit und ohne Touch-Funktion funktionieren soll und dabei die gleiche Arbeitsumgebung bietet. Soweit klingt es auch noch wirklich gut. Aber die Umsetzung ist phänomenal gescheitert. Die Metrooberfläche ist aufdringlich, ständig muss man hin und her wechseln zwischen Desktop und Metro, Metro-Apps sind andere Anwendungen als die vom Desktop und man muss sich ein 3rd-Party-Programm installieren, um das Startmenü wiederzukriegen und Metro einigermaßen wegzusperren.

Und auch im Tabletbereich hakt es. Auf x86-Hardware ist Windows 8 brillant. Im ARM-Bereich ist Windows 8 gar nicht mehr vorhanden, denn da gibt es plötzlich Windows RT, was aber genauso aussieht wie Windows 8 und auf den ersten Blick auch alles so macht wie sein großer Bruder. Ausgesprochen verwirrend und kundenunfreundlich.

Andererseits stellt Windows RT die einzige Möglichkeit dar, ein Windows-Tablet zu einem Preis zu kriegen der unter dem eines Ultrabooks liegt.

Aber wir kennen ja den Microsoft-Zyklus. Windows 9 wird wieder großartig.

Wenn es denn ein Windows 9 geben wird! „Gosh!“ ruft ihr aus, „Was meinst du denn damit?!“. Hm! Hmhmhmh! Es wird gemunkelt, dass irgendwann im nächsten Jahr Microsoft sein Geschäftsmodell für Windows umstellen wird von großen Releases für den Retail-Bereich auf kleinere, jährlich erscheinende Updates. Das alles heißt Windows Blue und wird vom Preis her vermutlich im Bereich der neueren Mac OS X Betriebssystem angesiedelt sein, also um die 20€.

Microsoft ist also kein Konzern mehr für Büroangestellte und Anzugträger, sondern versucht endlich auch attraktiv für die jüngere Bevölkerung zu werden. Und meiner Meinung nach sind sie da auf einem ausgezeichneten Wege.

Nur die Sache mit dem Zune. Microsoft. Die Sache mit dem Zune.

Das war uncool.

Apr 08 2012

Hallo!

Ich habe vor kurzem begonnen, eine wirklich ausgezeichnete Sendung zu schauen. Wie der Titel bereits sagt, heißt die Sendung GameCenter CX. Doch worum geht es?

Es ist eine japanische Sendung, in der ein Mann, Arino, “Challenges” zu alten Spielen bestehen muss. Größtenteils handelt es sich um NES/FamiCom-Titel, aber er hat glaube ich auch ein paar PS1, SNES/Super FamiCom, Sega MegaDrive und andere “modernere” Konsolentitel im Petto. Hinzu kommen noch Interviews mit wichtigen Persönlichkeiten aus der Geschichte der Spiele, der bekannteste Interviewte dürfte dabei Hideo Kojima (Metal Gear-Reihe) sein. Arino erfragt dort die Beweggründe, warum sie in die Spielebranche gegangen sind, was sie zu ihren Spielen bewegte und was für sie Spiele sind.

Während der Sendung werden auch Arcade-Hallen in Japan vorgestellt, die man unbedingt mal besucht haben sollte. Zuschauer schicken ihre Lieblings-Spielehallen an Arino und er besucht sie. Und spielt natürlich so viel wie möglich!

Das schöne an GameCenter CX ist einfach zuzuschauen, wie viel Spaß Arino und seine Crew daran haben, die Challenges anzugehen. Die Freude am besiegten Bossgegner oder geschafftem Level. Ich kann nicht anders als jedes Mal zu lächeln, wenn sie nach Stunden ein besonders schwieriges Level geschafft haben und vor Freude klatschen.

Arino ist auch für etwas weiteres bekannt als seine Freude an Spielen. Doch was ist das?!

Ein Paket! Mal wieder!

Oooh?

Cooling Pads, ein Katalog und so ein Dogtag!

Wie schick!

Diese Farbe ist so schön anzusehen!

Mit Hand vorm Mund weil unrasiert!

Der Grund für das Pad!

Jawohl, ich habe mir wegen GameCenter CX einfach mal Cooling Pads bestellt. Für 4€ für 4 Stück (+Versandkosten, leider) geht es vom Preis auch. Sie halten bis zu 6 Stunden und sind wirklich unglaublich angenehm zu tragen. Oh und der Duft nach Menthol darf natürlich auch nicht vergessen werden!

Also, hier meine zwei Empfehlungen: schaut euch UNBEDINGT GameCenter CX an! Ich weiß nicht so recht, ob man zu der Seite verlinken darf, wo man sich die Folgen gesubbt herunterladen kann, aber es gibt auf YouTube sehr viele Episoden!

Und kauft euch Cooling Pads!

Mit diesem Video und dem folgendem Bild werde ich auch dann diesen Blogpost abschließen.

Viel Spaß bei GameCenter CX!

Armer Arino…

Jan 12 2012

Hallo!

Wie manch einer weiß, gönne ich mir von Zeit zu Zeit einen guten Film zum Ausklang des Tages. Doch in den letzten Jahren ist etwas geschehen, dass mich doch irgendwie verwirrt.

Filmvergnügen pur!

Da ist man doch wirklich froh, sein Geld ausgegeben zu haben. Denn diese Version kann man in sein Regal stellen und dann etwas davor platzieren, damit man den USK-Aufdruck nicht sehen muss! Habt ihr davon, ihr Piraten!

Ha…ha…

Posted by at 7:40 pm Tagged with: , , , , ,