Mar 22 2011

Hallo!

Ach hätt' ich doch nur ein Gürteltier...

Den ganzen Tag.

Mar 21 2011

Hallo!

Ich hatte schon lange vor, diesen Blogpost zu verfassen und heute ist es, aus gegebenen Anlässen, endlich soweit. Aber bevor es losgeht, ein kleiner Dank an meinen Sponsor.

Mountain Dew! Nur die männlichsten aller Berge schwitzen grünes Koffeeinzuckerwasser!

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Als ich noch ein kleiner Junge war, noch im Grundschulalter, da bin ich abends gerne runter zu Omma und Oppa gegangen und habe mich zu ihnen ins Wohnzimmer gesetzt. Oppa saß in seinem Rücklehnsessel, der wirklich unglaublich cool war, weil wenn man sich zurücklehnte unten aus dem Sessel eine Beinstütze wurde und das wirklich voll bequem war! Omma saß auf der anderen Seite des Eingangs, entweder am Stricken, eine Zeitschrift lesen oder einfach mit Fernseh schauen. Meistens hatte Oppa dann zwei Äpfel, ein Messer und ein Schneidbrett, mit dem er sich und mir Apfelecken machte. Ich setzte mich auf die Bank, die links an der Wand stand und freute mich schon. Aber worauf?

Western!

Alte Western, oder Cowboyfilme wie sie auch desöfteren von uns genannt wurden, in denen die Männer alle braungebrannte, wettergegerbte Haut hatten, einen Hut auf dem Kopf, eine Zigarette im Mundwinkel und schneller schießen konnten als ich meine leckere Apfelecke überhaupt hochheben konnte! Und Frauen es mit unheimlicher Regelmäßigkeit schafften, entführt zu werden. Ich hätte mir da ja schon über das bestoppelte Cowboykinn gestrichen und überlegt, ob ich nicht vielleicht ein Türschloss einbauen sollte, damit meine Frau endlich mal länger zu Hause ist als in den Klauen eines bösen Gringos! Aber was macht man schon sonst als Cowboy?

Und so saßen wir dann dort, schauten uns die Western an und machten uns gemeinsam drüber lustig, dass sie irgendwie nie nachladen mussten. So war das damals…

Und genau deshalb habe ich mich unglaublich gefreut, als ich ein Spiel in Händen hielt, welches mich wirklich mitreissen sollte.

Red Dead Redemption (RDR)

Das kleine Logo unten rechts zeigt, dass es von Rockstar entwickelt wurde, den Machern von unter anderem der GTA Reihe, aber soweit ich weiß nicht des Energydrinks. Es liegt gar nicht mal so lange zurück, als GTA IV auch auf den PC portiert wurde und sich die Massen überschlugen. Ich wollte mitmachen beim Purzelbaumschlagen und kaufte es mir. Anfangs war ich auch gar nicht mehr vom vertikalen Rotieren abzubringen, die Missionen waren lustig, die Grafik sah wirklich toll aus, die Vertonung brillant…bis dann nach und nach alle Fehler aufkamen, die das Spiel so hatte. Ich rede nicht von Bugs, nein, ich spreche von Designentscheidungen. Erstens, die Fahrphysik. In GTA ist man überwiegend in Vehikeln unterwegs und in allen GTAs, die vorher erschienen, war das eine prima Sache. Aber GTA IV sollte anders werden, realistischer. Drum wurden die Reifen der Karren durch Seifenblöcke ersetzt und die Straßen durch nasses Laub, das auf Eis liegt. Man schlitterte wild durch die Gegend, rammte Hotdogverkäufer, andere Autos und Polizisten obwohl man gar nicht wollte und konnte dann nichtmal anständig fliehen, weil man sich einfach nur um die eigene Achse auf der Straße drehte.

Um dann noch ein Sahnehäubchen mit Wucht oben drauf zu klatschen, klingelt das Handy und- “NIIIICOOOOO MAH CUZEEEN! LET’S GO BOWLEEENG!” Gottverdammt, Roman, NEIN und jetzt lass mich in Ruhe! Aber nein, das kann man nicht sagen, weil Roman dann einen Cäsardaumen nach unten zeigt und er einen weniger mag. Und die NPCs sollten einen mögen, weil sie einem tolle Vorteile bringen. Zu dem Preis, dass man mitten in einer Mission angerufen wird und ein Rastafari mit einem was trinken möchte.

Und zu guter Letzt noch die Helikoptersteuerung. Ich blieb bei einer Mission stecken, in der man mit einem Helikopter einem Sportboot folgen und Raketen ausweichen musste. Und alles nur, weil man mit Maus und Tastatur dieses Fluggerät kaum unter Kontrolle bringen konnte und ich am Ende so verzweifelt war, dass ich versuchte, wenn ich schon abstürze, auf das verdammte Boot zu fallen. Hat aber nie geklappt.

Wie sich herausstellte, war das auch die letzte Mission. Ja, dank dieser verkorksten Steuerung habe ich das Ende von GTA IV nie gesehen und werde es vermutlich auch nicht sehen (ich werde es mir auch nicht auf YouTube anschauen).

Von den Performanceproblemen möchte ich gar nicht sprechen, auf meinem Rechner lief es zufriedenstellend, vor allem, da er zu dem Zeitpunkt auch schon einige Zeit auf dem Buckel hatte. Radeonbesitzer hingegen konnten den neusten PC haben, der auf allen verfügbaren Märkten erhältlich ist, sie schauten meist in die Röhre, weil das Spiel nicht starten wollte oder sonstige extremen Fehler aufwies, die es unspielbar machten.

Und dann kam Red Dead Redemption. Ein Western zum Spielen. Natürlich ist es nicht das erste Spiel seiner Art, es gar davor Red Dead Revolver aus gleichem Hause, die Call of Juarez Reihe (die im neuen Teil in die Jetzt-Zeit versetzt wurde), GUN und noch viele mehr. Komischerweise habe ich keines davon gespielt, obwohl mich alle interessierten. Aber mit RDR sollte es anders werden. Ich hatte Lust auf eine offene Welt im Wilden Westen, die ich als Cowboy durchstreifen konnte, Banditen jagen oder wenn ich Lust hatte selbst einen Zug überfallen, mit Tuch vor dem Mund, wie es sich gehört. Und das beste ist: es gab damals keine Seifenreifenautos, keine Mobiltelefone und keine Helikopter! Es gab Pferde, Kutschen und die eigenen zwei Beine um vorwärts zu kommen. Ich hätte höchstens beim Galoppieren durch die Prärie durch ein Eiltelegramm gestört werden können, dass mein entfernter Verwandter doch jetzt gerne mit mir Pokern würde. Doch das gibt es nicht.

Denn John Marston, der Hauptcharakter, ist ein Cowboy. Ein Cowboy, dessen besten Freunde sein Revolver und sein treues Pferd sind. Der sich abends allein an sein Lagerfeuer setzt, etwas in der Glut herumstochert und an das denkt, was ihm angetan wurde.

Er war Mitglied einer Banditengang, doch er ist schon lange ausgestiegen, baute sich ein ehrliches Leben auf, gründete eine Familie, hatte eine Farm. Doch Bill Williamson, einer seiner ehemaligen Freunde, ist der Regierung ein Dorn im Auge. Und so kamen Agenten der Regierung, nahmen seine Familie in Gewahrsam und stellten ihn vor eine einfache Entscheidung.
“Finde Bill Williamson oder du wirst deine Familie nie wieder sehen.”

So machte sich ein einzelner Mann auf, den Anführer einer ganzen Bande aus Verbrechern zu finden, zu stellen und den Regierungsagenten zu übergeben. Bill Williamson war schnell gefunden, genau so schnell wie John eine Kugel in den Bauch bekam und zum Sterben im Staub liegen gelassen wurde. Wäre nicht eine blonde Farmerin zufällig vorbeigekommen, so wäre das Spiel schon nach den ersten fünf Spielminuten vorbei gewesen, und man hätte eine unheimlich spannende, mitreissende Geschichte und einen der besten Hauptcharaktere der Spielgeschichte verpasst.

Wie für Rockstar typisch wurden die Charaktere, die man im Laufe der Story trifft, sehr einprägsam ausgearbeitet und mit größter Mühe vertont. Man läuft einem Quacksalber über den Weg, der mit großen Worten nur um sich wirft, einem immer betrunkenen Iren, einem naiven spanischen Fräulein, welches nichts mehr will als ein freies Mexiko. Und da gibt es natürlich noch ihn.

Ich ziehe meinen Hut vor Rockstar. Diese unglaublich markante Stimme bleibt im Kopf und man hört sie, sobald man auch nur das Cover des Spiels sieht. Sie haben es geschafft, einen Cowboy zu kreieren, wie man ihn schon so lange nicht mehr gesehen hat.

Und nicht nur er sieht aus, wie aus einem Western. Die gesamte Welt, die Rockstar geschaffen hat, wirkt einfach stimmig. Die staubige Prärie, verschneite Berge, eine nebelverhangene Sumpflandschaft und eine wirkliche Stadt im Nordosten mit den ersten Autos. In den Siedlungen laufen weitere Cowboys herum, leichte Damen bieten sich in Bars an, von Zeit zu Zeit reitet eine kleine Bande über die Hauptstraße mit einem bemitleidenswerten Opfer am Seil hinter sich. Gürteltiere, Kojoten und anderen wildes Tier läuft durch die Prärie während hilflose Leute von Wölfen verfolgt werden oder gerade von einer Gang aufgeknüpft werden, einfach so. Wer hilft, erhält Ansehen und Berühmtheit, vielleicht auch ein paar Dollar, die man in den verschiedenen Läden ausgeben kann oder sich eine Unterkunft in einem Städtchen kauft. Ansehen definiert, wer freundlich und wer weniger freundlich ist. In einer Stadt, die nur aus Dieben und Betrügern besteht, ist man als guter Samariter natürlich nicht so gerne gesehen wie jemand, der auch gerne mal eine Bank überfällt oder selbst Frauen entführt.  Und wer berühmt ist, über den wird auch gesprochen. Da sitzt man mal an einer Pokerrunde und hört plötzlich Gerüchte über sich von jemandem an der Bar.

Wobei ich persönlich eher weniger gerne die Minispiele spiele. Davon gibt es etliche, neben Poker noch Blackjack, Liars Dice, Armdrücken und so weiter, aber vor allem die Kartenspiele sind einfach zu langgezogen. Aber ich bin auch kein guter Pokerspieler und würde es nur verstehen, wenn DSF-Kommentatoren sagen würden, was man mit der Hand machen kann während unten in der Ecke die Karten meiner Gegenspieler eingeblendet sind. Deshalb sollte man meine Meinung nicht auf die Goldwaage legen. Aber das ist auch nicht sehr schlimm, denn neben den eigentlichen Missionen gibt es genug zu tun. Es gibt Herausforderungen, z.B. für besonders gute Schützen oder Schatzsucher, wo man drei Bären mit jeweils nur einem Schuss töten muss oder eben Schätze finden. Oder man trifft auf “Fremde”, die kleine Missionen vergeben und spannende Geschichten erzählen. Oder man erkundet die Landschaft. Oder oder oder. Rockstar haben es geschafft, ein Open World Spiel so zu füllen, dass der Spieler immer eine Aufgabe hat.

Und vor allem für ein Open World Spiel sieht RDR wirklich großartig aus. Man merkt zwar, dass die Auflösung unter den konsolentypischen (auch schon niedrigen) 720p liegt, aber das ist schnell vergessen, da die Charaktermodelle unheimlich detailverliebt gestaltet wurden, und zwar alle.

Das einzige, was nicht so wirklich für mich funktionieren möchte, ist das Schießen vom Pferderücken aus. Damit das Pferd galoppiert, muss man in kurzen Abständen immer wieder “X” drücken, macht man es nicht, wird es langsamer und geht nur noch ganz entspannt durch die Gegend, während man von Kugeln durchsiebt wird. Wie will man denn bitteschön noch “X” drücken, während man mit dem linken Zeigefinger zielt, mit dem rechten schießt, mit dem linken Daumen versucht, das Pferd auf dem Trampelpfad zu halten und mit dem rechten zielt?

Aber das war es schon. Das war tatsächlich die einzige wirkliche Kritik die ich an dem Spiel habe. Die selten auftretenden Bugs erzeugen eher lustige Situationen als störende, wenn das Pferd plötzlich einfach so unter einem wegstirbt oder das Deckungssystem (ja, das gibt es auch) John einfach an dem Stein kleben und nicht mehr loslässt.

Ich spiele es übrigens gerade wieder, das ist einer der gegebenen Anlässe für diesen Blogpost.

Der andere ist ein Film namens True Grit. Jeff Bridges, die Coen-Brüder und Wilder Westen. Ich hörte von dem Film, schaute mir einen Trailer an, packte mir Sporen an meine Socken und drückte sie meinem Bürostuhl in die Flanken, zum Flensburger Kino! Diese Reise hat mehrere Wochen in Anspruch genommen, weil ein Bürostuhl 1. ein störrisches Tier ist und 2. kein Tier ist sondern ein Bürostuhl und über Kopfsteinpflaster bürostuhlrollt es sich nicht gut. Aber das war auch ganz gut so, weil der Film noch gar nicht in Deutschland erschienen war, als ich den Trailer sah und ich dann glücklicherweise an dem Donnerstag am Kino ankam, an dem der Film auch hier erschien.

Ich weiß nicht, was ich dem Flensburger Kino getan hab. Aber anstatt True Grit bekamen wir nur Big Mamas Haus 3. Ja. Der Kinobetreiber stand vor der Wahl. Ein Western mit dem Dude oder eine überflüssige “Komödie” mit, TWIST, zwei Schwarzen in Fettanzügen. Was geht in einem Menschen vor, dass er DAS vermasselt?

Und das ist der zweite gegebene Anlass, warum ich nun diesen Blogpost verfasst habe. Und der Grund für meine Überschrift, denn abgesehen von True Grit fällt mir kein wirklicher Western ein, der in den letzten Jahren erschienen ist. Ich habe letztens Seraphim Falls gefunden (guter Film), der zwar auch in der Zeit spielt, mir persönlich aber zu wenig aus-der-Hüfte-schießen und junge-Fräuleins-von-Bahnschienen-retten ist, als dass ich ihn wirklich als Western bezeichnen würde. Und dann gibt es noch Jonah Hex, auch mit einem Darsteller aus einem Coen Film (dem Verfolgten aus No Country For Old Men), welcher zwar sehr wildwestig aussieht, aber eine DC-Comicverfilmung ist und somit noch ein wenig übernatürlichen und teilweise sehr übertriebenen Kram beinhaltet. Wie Miniguns am Pferd.

Die beiden Filme gefallen mir wirklich gut, aber sie sind einfach nicht das, was Red Dead Redemption ist und das, was ich damals mit meinem Oppa immer geschaut hab.

Echte Western.

Mar 15 2011

Hallo!

Vor fünf Jahren kam Microsoft auf eine Idee, die eigentlich wirklich nicht schlecht war. Sie bauten einen portablen Medienabspieler, der dem iPod konkurrenz machen sollte. Dieser war zu dem Zeitpunkt schon seit fünf Jahren unterwegs und hat die Herzen und Märkte der Welt erobert, obwohl, seien wir mal ehrlich, die ersten iPods wirklich nicht großartig waren.

Zune und iPod Classic nebeneinander. Justin Bieber war auf dem Display des iPods, deswegen ist es jetzt schwarz c:

Ein mutiger Schritt von Microsoft, dann noch in den Markt einsteigen zu wollen, aber sie haben genug Geld, um ihre Produkte in den Markt hineinzudrücken. Bei der XBox hat es auch funktioniert, warum sollte es also auch nicht beim Zune klappen?

Oh ich weiß nicht, vielleicht weil Microsoft die tolle Idee hatte, ihn ausschließlich in Amerika zu verkaufen? Ja, Microsoft hat sich wohl nie gedacht, dass Europa ein prima Markt sein könnte und hat den Zune dementsprechend hier auch noch nie beworben. Viele haben den Ausdruck vermutlich erst gelesen, als Windows Phone 7 herauskam, in dem der Zune Player steckt.

Und jetzt ist der Spaß vorbei, es wird keine neuen Zunes mehr geben, nur der Zune HD wird weiterhin verkauft, in Amerika. Ich hätte mir liebend gerne mal einen Zune im Laden angesehen, weil ich die Geräte äußerst schick finde, vom Design her können sie jedenfalls klar mit den iPods mithalten. Aber was will man machen, es ist jetzt zu spät und viele Europäer wird es nichtmal stören, weil sie keine Ahnung haben, was ein Zune überhaupt sein soll.

Schade drum :c

Mar 08 2011

Hallo!

Lange, lange Zeit habe ich überlegt, was ich nur machen soll. Ich saß in meinem Commandersessel, drehte mich um die eigene Achse während ich meinen Kinnbart in denkender Weise zupfte und fragte mich, wie ich dieses Problem nur umgehen solle. Natürlich könnte ich es umständlich machen, und gegen die Regeln verstoßen, es einfach so machen wie die ganzen Halunken und Strauchdiebe da draußen.

Aber ich bin etwas besseres. Ich stehe über ihnen. Metaphorisch betrachtet natürlich, ich sitze gerade. Nichtsdestotrotz, was eigentlich kein echtes Wort ist, wollte ich es haben. Ich MUSSTE es haben, denn wie sonst sollte ich das erledigen, was zu erledigen war. Drum entschied ich mich für diesen Weg. Ich entschied mich für…

Multitasking nach Apple 

Wahre Geschichte: mein iPhone blieb beim Neustart stecken. Also wollte ich es neu aufsetzen…was mir immer wieder eine Fehlermeldung mit Error 9 brachte. An der Geniusbar im Apple Store wurde gesagt, der Dock Connector sei kaputt und es müsse für 200€ ausgetauscht werden.

Die Geniusbar ist übrigens nicht wirklich so…genius, wie sie sein will, da mir da weder Playlists basierend auf einem Lied gemacht werden, noch der ganze Vorgang vor Genialität strotzte. Drei Kunden saßen an der Bar (kam ein Pferd rein, sagt der Barkeeper “Warum so’n langes Gesicht?”), 5 Mitarbeiter von Apple waren dahinter. Ich lief zu einem Mitarbeiter in dem Laden, erklärte ihm mein Problem und er sagte “Ja, da muss erst ein Termin gemacht werden.” Wat. Und schon sprach ich mit einem anderen Mitarbeiter, der meine Daten auf seinem iPad notierte, dabei meinen Nachnamen selbst nachdem ich ihn buchstabierte, falsch schrieb und sagte, ich solle eben ein wenig warten, dann wird man sich um mich kümmern. Wozu das Ganze, frag ich mich? Aber egal, ich hatte die Befürchtung, ich müsse an einem anderen Tag dahin, aber nach wenigen Momenten wurde ich schon an die Bar gerufen. Mit meinem Vornamen!

Wie dem auch sei, es war nicht gerade ein von Erfolg gekröntes Unterfangen, aber immerhin brachte es Gewissheit, und wenn man schon im CentrO ist, kann man sich da auch ein wenig umsehen. Der Apple Store war nur einer der neuen großen Läden dort, der andere war Hollister, ein Shop für coole Leute wie mich und dich, weil du meinen Blog liest, wo ich erstmal den Eingang nicht fand und schaute, wo denn die Leute rausgehen. Im Laden selbst, sahen wir (meine Freundin und ich) nicht gerade viel, außer, dass sie das Licht unglaublich stark gedimmt haben. Ob sie das machten, damit man die Preisschilder nicht sieht? Ich fragte mich auch einige Momente lang, was die Frau am Eingang denn zu uns gesagt hat, bis ich realisierte, dass sie gar nicht Deutsch sondern Englisch redete. Verrückte Welt, in der wir leben. Immerhin hat der Mann am Ausgang dann Deutsch gesprochen, das ist wohl eine bessere Sprache, um unliebsame Schmarotzer wie uns, die wir nichts kauften, loszuwerden. Oh und der Subway hat zugemacht. Sehr schade, und irgendwie wenig verständlich, da sie sich da doch wohl dumm und dämlich hätten verdienen müssen. Wobei, vielleicht hat sich der Franchisenehmer ja dumm und dämlich verdient und hat deswegen den Laden dicht gemacht…

Weiter im Text, mein Vater bot mir sein iPhone an, da er es a) nicht benutzte und zweitens nicht wirklich damit zurecht kam. Und so kam ich dann an mein neues altes iPhone 3G.

Doch kein Multitasking :c