Feb 24 2011

Hallo!

Gestern fuhr ich im Bus, lehnte an den, und dafür danke ich den Busbauern, Anlehnpolstern, die am Rondell angebracht sind, und hörte Musik. Da es ein öffentliches Verkehrsmittel ist, war ich nicht alleine, so wie in meinem Auto, deswegen sang ich auch nicht laut mit und hatte sie auch nicht allzu laut aufgedreht, denn wer weiß, vielleicht sagt ja wer was wie “Oh Gott, du bist doch Harlevin! Kann ich ein Autogramm auf meine Augäpfel haben?” und die Chance will man sich ja nicht entgehen lassen.Und da die Musik so leise, und ich nicht alleine im Bus war, konnte ich ein paar Gesprächsfetzen von zwei Mädchen mitkriegen, die einen Meter neben mir herumsaßen. Sie haben sich scheinbar über fleischfreie Ernährung unterhalten, denn es fiel ein Wort, ein eigentlich alltägliches Wort, welches aber durch meine Musik so abstrahiert ankam, dass ich kichernd im Bus stand und unbedingt einen Comic dazu malen musste.

Die Vegetarre!

Badum-tish.

Feb 17 2011

Hallo!

Ihr habt die Überschrift gelesen und an das einzige gedacht, auf das das zutrifft.

Und alle anderen neuen CoDs!

Das wird nur ein recht kurzer Eintrag, weil, naja, was soll man schon über CoD sagen? Kurze Abhandlung, der Singleplayer ist eine prima inszenierte und zu 100% durchgeskriptete Erfahrung, die wohl kürzer ist als ein Der Herr der Ringe Directors Extended Special Limited Edition Cut, weshalb Leute wie ich sicherlich kein Geld ausgeben, um es zu spielen, weil ich mich vom Multiplayer eigentlich immer fern halte. Und wo wir beim Geld sind, weil Modern Warfare so prima erfolgreich war, wurde der Preis für die Spiele von normalen 45-50€ auf 55-60€ für den PC erhöht, also praktisch Konsolenverhältnisse. Buuuuuuh!

Worum es mir aber mehr geht ist etwas, was ich vor nicht allzu langer Zeit als. Kurz nachdem BlOps rauskam, waren die von mir frequentierten Foren von einem Begriff überschwemmt, der mir nichts sagte.

Quickscoping.

Nach langer Recherche bei YouTube kam ich vielen “Killcam”-Videos über den Weg, in denen der Protagonist Quickscoping nutzte.

Wer sich das Video nicht antun möchte, weil es unglaublich langweilig ist und nicht gerade von brillanter Musik unterlegt ist: man nimmt sich ein Scharfschützengewehr, rennt wild durch die Map und wenn man einen Gegner sieht, zielt man maximal eine Sekunde durch das Zielfernrohr und drückt ab. Was das große Problem am Quickscoping ist, ist die Tatsache, dass dank der Konsolierung der CoD-Reihe ein Autoaim eingebaut wurde, das sehr kräftig wirkt, wenn man durch das Zielfernrohr linst. Bzw. das Spiel denkt, man würde dadurch schauen, denn er wirkt schon, wenn man nur kurz die alternative Feuertaste zum Zielen drückt. Ja, Quickscoping ist praktisch ein Aimbot und unglaublich viele CoDler denken, es wäre “Skill”, wenn man quickscopen würde. Schon sehr idortig.

Was aber noch besser ist, ist Hardscoping. Hardscoping, nie gehört? Eine absolut verpöhnte und total unrealistische Methode um ein Scharfschützengewehr zu nutzen. Man zielt, und jetzt haltet euch fest, länger als eine Sekunde auf den Gegner und zwar manuell! Und wenn man dabei auch noch das Gewehr bewegt, ist das Dragscoping, was genauso schlimm ist, weil das alles ja überhaupt keinen Skill erfordert. Und ja, Leute werden von Servern für Hardscoping (also das normale Benutzen des Scharfschützengewehrs) gebannt.

Ich bin wirklich froh, nicht zu so einer Community zu gehören, die gefüllt ist mit 12-jährigen, die denken, einen Aimbot zu benutzen sei Skill und es wäre das coolste, wenn man sich vor einem Schuss um 360° dreht…

…und daneben schießt.

Feb 12 2011

Hallo!

Jedes Mal...

Am Macbook Pro komplett mit Touchpad und Paintbrush entstanden!

Manche machen nichtmal ein anderes Geräusch wenn grün ist und dann bin ich noch verwirrter.

:c

Feb 09 2011

Hallo!

Wie alle wissen bin ich ja wieder in NRW, und hierhin zu kommen war nicht so einfach! Denn eine Zugfahrt, die ist nicht immer lustig, vor allem aus Flensburg nach Solingen. Das dauert dann mal so 6 Stündchen, in denen man nicht in seinem Auto sitzt und laut zu seiner noch lauteren Musik mitsingt, im Stau in andere Autos starrt und schnell wegschaut wenn der Fahrer einen bemerkt und einfach mal am Burger King hält und die besten Burger im Fastfoodgeschäft essen kann. Man sitzt nur herum, in einem nicht unheimlich großen Abteil, mit anderen Menschen die…reden. So traf ich dann auch auf eine Frau älteren Alters die mich nett darauf hinwies, dass ich nicht gerade gut darin bin, mit Menschen zu reden und es gut war, dass ich nicht in den Einzelhandelbereich kam, wie es mal geplant war. Aber immerhin hatte ich ein Ziel vor Augen, denn mit jeder Minute kam ich Solingen näher und somit auch meiner Freundin und Freunden. Drum biss ich mir einfach auf meine bildlich gesprochene Zunge und unterhielt mich weiter mit der Frau. Denn ja, ICH habe das Gespräch initiiert, PF, Frau in dem Abteil. Und ich soll nicht mit Menschen reden können. Dafür hab ich sogar meine Musik ausgemacht. Pf.

Am Solinger Hauptbahnhof angekommen wurde ich von einem getönten Rotschopf abgeholt und zu ihrem Zuhause gefahren, wo ich die nächsten bisher knapp zwei und hoffentlich noch viele weitere Wochen bleiben sollte. Und was macht man, wenn man schonmal in Solingen ist in weiblicher Gesellschaft?

Man backt! Und nicht nur irgendwas und völlig ohne Plan, nein, wir haben alles gut durchdacht. Cupcakes sollten es sein, rote Cupcakes mit lila Frosting. Wie ich von Hannah und einer ihrer Freundinnen erfuhr, ist Frosting keine Sahne sondern nur Zucker und Butter und Kalorien. Doch da die rote Lebensmittelfarbe, die für frühere Cupcakes verwendet wurde, irgendwie nicht wirklich rot war sondern eher kaukasischer Hautfarbe entsprach, machten wir uns auf in die Stadt in einen Asialaden. Und Edeka. Im Asialaden kauften wir seit über einem halben Jahr abgelaufenes Mais…stärke…pulver oder sowas und im Erika Tütchen voller bunter Kristalle. Mit Rezept in der Hand und frischer abgelaufener Lebensmittelfarbe auf der Anrichte gingen wir ans Werk.

Unser Ziel war der Himmel, und wie Ikarus damals im guten alten Griechenland lief alles wunderbar über die Bühne. Ich sagte “Hey, der Teig ist fertig!” doch Hannah war da anderer Meinung. “Haha!”, rief sie aus, “So nicht, Freundchen, SO NICHT!” und riss mit diesen Worten das Pulvertütchen auf, aus dem dann oranger Staub hervorkam. Das wird bestimmt noch anders, wenn man das erstmal verrührt! dachten wir und wurden geradezu grotesk enttäuscht, als der Teig auch nur orange wurde. Also kippten wir noch die roten Kristalle aus dem Erika rein (die braun waren), was nicht viel änderte. Aber hey, wir könnten das ganze ja vielleicht…lilla machen! Also immer rein mit der blauen Farbe, denn wie wir aus dem Kunstunterricht wissen, machen Rot und Blau Lilla! Der Kunstunterricht hat uns aber nicht gesagt, dass Rot, Blau und Teigfarbe zusammen braun ergeben. Und so standen wir dann da mit einem braunen Teigklumpen, der eher wie Brot aussah als wie ein deliziöser Cupcaketeig. Unsere Augen wanderten langsam vom Teig weg, trafen sich auf halbem Wege und wir hatten eine unserer berühmten telepathischen Konversationen.

“Hey, Hannah?”
-”Ja?”
“…das ist braun.”
-”Ja.”
“Und jetzt?”
-”…wir haben noch mehr Farbe!”

Mit diesen Worten wurde noch mehr Farbe hineingekippt, in die Formen gepackt (ein paar davon aus Silikon o:) und das Frosting zusammengemischt. Nach 20-25 Minuten klingelte die digitale Eieruhr, die Cupcakes wurden aus dem Ofen geholt und es wurde festgestellt, dass die Silikonformen das Wachstum der Cupcakes einschränkten und wir damit völlig absichtlich Minicupcakes machten. Auch gut!

Wir ließen sie alle am offenen Fenster abkühlen, spritzbeutelten das Frosting auf und streuselten bunte Zuckerperlen drüber, um dem Ganzen noch einen größeren Farbtouch zu geben. Stolz traten wir ein paar Schritte von unseren Meisterwerken zurück und sagten unisono

OH GOTT ZOMBIECUPCAKES!

And then John was a zombie.

Wahre Geschichte.

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