Sep 21 2010

Hallo!

Keine Lust, in Teil 1 Fotos einzufügen, ihr könnt ja einfach in den nächstgelegenen Saturn gehen und euch dort ein MacBook anschauen. Dann könnt ihr es sogar anfassen!

Nachdem im Teil 1 die Hardware abgehandelt wurde, kommt in Teil 2 ein wenig Hardware! Die Lautsprecher des MacBooks sind brillant, ich habe noch keine Notebooklautsprecher gehört, die so guten Sound absondern; ich denke sogar, dass sie einen großen Teil der externen Stereoboxen schlagen. Nur der Wumms fehlt etwas, aber das ist schlicht bauartbedingt. Soll ja noch ein portables Gerät sein, nöch?

Das war’s dann auch schon!

SOWAS VON REINGELEGT! Doofköppe ihr! Dachtet wohl “Boh, das war ja ein doofes Ende, und da musste ich jetzt so lange drauf warten?” Aber nein, das hier ist nicht I Am Legend, das ist mein Blog!

Zur Softwareseite! Mac OS X ist schick, aber irgendwie extrem anders als Windows, nicht nur vom ganzen Unterbau her sondern auch von der grafischen Oberfläche und der Bedienung. Wie die meisten wissen, gibt es statt einer Tastleiste ein Dock unten, in dem man Programme und Dateien ablegen kann, wie es einem beliebt und beleibt. Die Programme auf die Festplatte zu kriegen ist aber schon eine 720° Drehung im Gegensatz zu Windows, jedenfalls bei kleineres Anwendungen. Die großen kommen mit Installer, alles andere, und das ist das verrückte, haltet euch fest, kommt üblicherweise in einer .dmg Datei, welche als Laufwerk eingebunden wird. Dann öffnet sich ein Fenster, wenn die Leute sich Mühe gegeben haben, so ist auf der einen Seite das Icon des Programms, auf der anderen Seite der “Programme” Ordner zu sehen. Des Fensters. Mit einem Pfeil dazwischen. Kluch wie ich bin, hab ich erstmal das Programmicon doppelgeklickt. Programm startet, okay…so läuft der Hase. Doppelklick auf den Programmordner. Programordner öffnet sich. Da ist der Hund vergraben…ich kann nur noch eines machen. Doppelklick auf den Pfeil!

Wie viele Leute wissen, hat es eher weniger Auswirkungen auf eine Grafik zu klicken, das doppelt zu tun macht die Sache auch nicht besser. Dank Google erfuhr ich dann, wie der Panda seinen Bambus isst. Man ziehe das Programmicon in den Ordner und es ist installiert. Ich machte die Pistolenfinger zum Bildschirm und machte weiter mit meinem spaßigen Abenteuer in die Welt des Steve Jobs…ss.s’.  Da ICQ eine doofe Erfindung ist und doof aussieht und wer kam überhaupt auf die Idee, AH-OH als Message Received Ton zu nehmen, wollte ich MSN installieren. Da sind auch die ganzen coolen Leute zu finden, die, die Ahnung haben und wissen, wie das Leben so funktioniert.

Ich tausch mal kurz meinen Bürostuhl gegen den Sessel aus in der Hoffnung, dass dieser hoch genug ist um weitertippen zu können.

Und es funktioniert! Gott sei Dank, mein Rücken…Junge Junge. Erschreckenderhafterweise ist MSN aber nicht ganz zu gut auf Mac zu sprechen. Ich weiß nicht so recht, warum, aber die Version, die angeboten wird hat nur das nötigste, aber nichtmal Webcam-Support. Wozu hab ich so ein feines Ding, wenn sie nicht unterstützt wird? :C Wiesendaniel hat zwar vorgeschlagen, Windows in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen und darüber dann zu chatten, aber…ich fände es schon fragliches Verhalten meinerseits, wenn ich einen 5 GB großen MSN-Ordner hätte. Drum machte ich mich auf die Suche nach All In One Messengern, die irgendwie gut MSNnen können und nach einigem hick und her landete ich bei Adium. Ein lustiges blaues Entlein starrt mir so lange in die Seele, wie der Messenger läuft, auch oben aus dem System-Tray, und winkt mit einem Schild mit dem Namen des Konversationspartners umher, wenn ich eine neue Nachricht erhalten habe. Das gefällt mir prima, immerhin ist das eine gute Art, auf sich Aufmerksam zu machen. Und dass ein Icon so animiert ist, ist auch eine schöne Abwechslung…

Als Musikabspielsoftware kommt natürlich iTunes zum Einsatz, was mitunter auch daran liegt, dass ich mein iPhone ja irgendwie “syncen” muss. Ist auch kein großer Unterschied zum Windows iTunes, also keine Umstellung. Mieses Management der Albencover, Genius stellt fragwürdige Kombinationen zusammen und das synchronisieren ist grauenhaft. Yay Apple!

Safari wurde ziemlich schnell abgelöst, als ich feststellen musste, dass ich dort genau einen (!) aus Versehen geschlossenen Tab wiederherstellen kann. Um mir etwas Abwechslung vom Windowsleben zu verschaffen, bin ich kurz nach Firefox auf Chrome übergegangen, doch dann dachte ich mir, dass es doch NOCH anders geht und installierte Opera. Ein wirklich feiner Browser muss ich sagen, flott, schick, gut bedienbar, nur fehlt mir ein vorkonfigurierter Adblocker. Aber selbst Hand anlegen ist, wie bei vielen anderen Dingen im Leben, auch hier gar nicht mal so schlecht. Wa? WA?

Es nicht besser wissend und gelangweilt wollte ich meine Serien schauen und drag-and-droppte den VLC Player in meine Programmliste. Oh und welch Probleme ich hatte! Alles stockte in unregelmäßigen Abständen, ständig stürzte er ab und er brauchte elendig lange zum Laden. “Pfffffff, warum bist du so doof?” rief ich dem orangenen Pylonen entgegen, versuchte mich an einer Software namens Plex, die ein Mediacenter ist, war aber auch da irgendwie disappoint weil’s einfach viel zu…meh war. Aber eines verhängnisvollen Tages, gestern, las ich in einem anonymen Forum von einem Programm, welches mein Leben von da an änderte. MPlayer. Wie VLC, nur besser und mit längerem Namen. Es lässt sich prima durch Videos springen, er lädt schnell, der Ton fällt nicht plötzlich aus und ER STOCKT NICHT! So gehört sich das, und das auch noch kostenlos.

Was gibt es sonst noch so zu sagen…Office for Mac ist etwas ungewöhnlich zu bedienen, weil es keine Aufgabenleiste (oder wie man das am oberen Rand des Fenster nennt) gibt sondern, wie beim Mac üblich, so ziemlich alles am oberen Bildschirmrand zu finden ist. Nenn ich es mal ausgelagerte Aufgabenleiste mit Systemtray, das klingt  prima. Und auch das Maximieren von Fenstern ist nicht unbedingt Maximal sondern eher…randomisiert gewählt. Manchmal wird das Fenster dadurch auch kleiner und verwirrt mich. Das muss mir noch irgendwann irgendwer erklären…

Ach, und bevor ich es vergesse. An alle, die sagen “Olo, no riteclock on Max!”: hier, in your fehßes.

Aber sowas von Rechtsklick!

Und falls ihr euch fragt, was das da ist: es werden kurze Videos gezeigt, was die Einstellung für Auswirkungen hat. Recht nett, wie ich finde. Jedenfalls sehr benutzerfreundlich.

Was man von der Screenshotfunktion nicht sagen kann, um diesen Screen dort oben zu erzeugen, musste ich drei, in Zahlen 17, Tasten drücken.  Hier ist ein ganzer Artikel nur diesem Thema gewidment…

http://guides.macrumors.com/Taking_Screenshots_in_Mac_OS_X

Warum konnten sie nicht einfach eine Print Screen Taste irgendwo anflanschen? :c

Sonst gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Ich musste mir einige neue Tastenkürzel angewöhnen wie Cmd+Q um ein Programm komplett zu beenden und nicht nur irgendwie im Hintergrund laufen zu lassen…schon komisch von Apple. Das iPhone musste auf iOS4 gebracht werden um eine Abart von Multitasking zu lernen und auf Mac OS X will irgendwie alles im Hintergrund laufen, außer man sagt ihm explizit, dass es weggehen soll. Man man man, und wie oft ich aus Versehen ein Programm beendet hab, weil ich ein @ tippen wollte, die Cmd Taste aber auf dem eigentlichen Platz von Alt ist und Q…nicht für das @ zuständig ist, das liegt nämlich auf dem L. Oder einen Tab schließen wollte und um eine Taste verrutschte…

Glücklichweise ist mir das beim Tippen dieses Blogeintrages nicht passiert, sonst wär ich sehr traurig gewesen und hätte vermutlich nie wieder irgendwas geschrieben. Aber es ging ja gut!

Und damit sind wir auch am Ende angekommt. Jetzt wisst ihr alles. Ob es euch was nützt ist fraglich…sehr fraglich. Eigentlich außer Frage, dass es euch nichts nützt. Dennoch habe ich es getan, auf meinem Sessel sitzend. Und bald, BAAAAALD werde ich How I Met Your Mother Season 6 Episode 1 sehen können! Sobald es nach Deutschland gekommen ist natürlich.

Natürlich.

Sep 04 2010

War wirklich so.

Entschuldigung für dieses gräßliche Aussehen, aber auf dem Mac gibt’s kein Paint. :/

Sep 04 2010

Hallo!

Heute möchte ich etwas über eine Serie reden, die irgendwann in den 90ern begann und glaube ich sogar ins neue Millenium hineinging. Friends!

Okay, doch nicht. Aber ich fand den Titel einer Folge recht passend für diesen Blogeintrag, da ich eine kleine, absolut subjektive Review zu meinem MacBook Pro schreiben möchte, und das aus Sicht eines sehr eingefleischten Windows-Nutzers. Seit meiner Kindheit benutze ich nichts anderes als Windows, abgesehen natürlich von ein bisschen DOS, aber das gehört ja praktisch dazu. Und weil Linux nie das machen wollte, was ich wollte, ist es auch doof. Doch Gott weiß, dass ich es ausprobiert habe! Zu einem waren meine tapsigen (Fehl-)Tritte über verschiedene Distributionen doch gut, ich hatte eine Menge Spaß daran, mich bei anderen darüber aufzuregen, wie wenig Linux doch funktioniert.

So komme ich nun zu dem MacBook. Pro. Das erste, was auffällt, man klingt automatisch versnobbt, wenn man darüber redet. Normalerweise sagt man “Mein Notebook”, aber nicht so bei Apple. Da ist es ein MacBook und man soll es auch gefälligst so nennen! Nichtmal bei Sony und seinen Vayos ist das so, und das heißt schonmal was, da sie in der gleichen Preis- und Designkategorie sind. Das Gleiche ist übrigens auch beim iPhone zu finden, man nennt es iPhone. Alles andere sind Android Smartphones oder normale Handys. Aber so ist Apple, man muss alles beim Namen nennen…

Genug von der Namensgebung, es geht ja schließlich um das Gerät selbst. Welches in einem, wie bei Apple üblich, schlichten, weißen Karton daherkommt, auf dem das MacBook Pro abgebildet ist, wie auch die Spezifikationen und enthaltene Software. Das Innere war sehr aufgeräumt, weil nicht gerade viel beigelegt war. Eine Anleitung und ein Garantieheftchen, welches fast so dick ist wie die Anleitung, eine Disc mit dem Betriebssystem, eine mit zusätzlicher Software, Apple Sticker und ein Mikrofastertuch zur Reinigung des Bildschirms. Ansonsten waren natürlich das Notebook und das Netzteil drin und das war es schon. Mehr gibt’s nicht, keine Tasche oder soetwas. Ich sollte mal schauen, ob es irgendwo ein iCase oder sowas gibt, für 100+ €…

Wie es MacBook Pros sind, ist auch meines silbern und aus einem Stück Aluminium gebaut. Wie es bei Apple so ist, ist das Logo unübersehbar auf dem Deckel, aber nicht nur draufgemalt, nein, es leuchtet sogar, sobald der Bildschirm an ist! So kann man Leuten noch besser ins Face reiben, dass man Mac-Nutzer ist…und wie gerne ich das tue! Sonst würde ich ja nicht drüber bloggen.

Eine große Überraschung erwartete mich, als ich es öffnete. Kleiner Einschub, ich habe hier noch ein alter Notebook, auch 17″, von Medion. Hochglanzplastik und so weiter, wie es vor ein paar Jahren modern war (glücklicherweise gehen die Leute wieder langsam vom “Schau mal wie viele Fingerabdrücke ICH hier hab!” weg wieder hin zum matten Lack). Wollte ich es öffnen, so brauchte ich zwei Hände, da der Bildschirm sehr stramm befestigt war und ich deshalb auch den Unterbau festhalten musste. Beim MacBook ein völlig anderes Bild, der Bildschirm scheint mit einem Magneten im geschlossenen Zustand in Position gehalten zu werden, der auch überraschend stark ist. Doch benötigt man nicht mehr als einen oder zwei Finger und schon öffnet sich das Display. Ganz einfach, ohne einen Verschluss zur Seite schieben zu müssen oder sonstetwas. Auch muss der Unterbau nicht festgehalten werden, was wirklich, wirklich angenehm ist. Ich weiß, es ist nur eine Kleinigkeit, aber das zeugt für mich schon von Qualität.

Wie nicht anders von Apple zu erwarten, ist das Display selbst, weil die meisten Mac Nutzer vermutlich äußerst selbstverliebt sind, mit einem Spiegel auf der gesamten Fläche versehen. Wieso müssen sie eine Glasplatte über den gesamten Bildschirm legen? So schick es auch aussieht, aber so langsam sollte Entspiegelung, wie ich finde, Standard bei ALLEN Notebooks werden bzw. als kostenlose Option bestellbar sein, da sich mit einem spiegelnden Display kaum draußen arbeiten lässt, sobald der Bildinhalt etwas weniger als pures Weiß ist oder man die Helligkeit heruntergeregelt hat. Mich stört das per se nicht, da ich mein Zimmer einigermaßen gut abdunkeln kann und auch nicht vorhabe, viel unter freiem Himmel mit meinem MacBook zu spielen, aber wenn ich die Jalousie doch mal geöffnet habe…hach…

Aber genug über das Display gemeckert, es gibt auch positives zu berichten, und davon ziemlich viel. Erstens, es lässt sich unheimlich hell stellen. Ich habe keine Messgeräte dafür, wie hell es denn tatsächlich ist, aber ich kann sagen, wenn es Nacht ist, die Augen sich an Dunkelheit gewöhnt haben und man das MacBook dann einschaltet, dann tut’s schon eine Zeit lang weh. Natürlich lässt sich die Helligkeit auch stark herunterregeln, was praktisch ist, sollte man Akku sparen wollen oder seine Augen schonen. Aber das können auch so ziemlich alle anderen Notebooks. Ein weiterer positiver Punkt ist die Ausleuchtung, welche absolut gleichmäßig ist. Als Vergleich ziehe ich wieder mein Medion-Notebook heran, welches bei einer gleichmäßig eingefärbten Fläche überall leichte Wolken zeigte, eben wegen Helligkeitsunterschiede. Und einen Pixelfehler hatte es auch, was mein MacBook Pro zum Glück nicht hat. Zu guter Letzt ist auch die Farbdarstellung sehr gut. Das sagt nun natürlich ein Laie, der keine Ahnung hat, ob das, was er gerade sieht, die natürliche Farbe ist oder zu kräftig, aber mir gefällt es.

Um die eigentliche Displayfläche herum ist ein schwarzer Rahmen, der auch von der Glasscheibe bedeckt ist, weswegen ich mich da auch die ganze Zeit prima drin sehen kann, was ich gar nicht müsste, da am oberen Rand auch eine Webcam eingebaut ist (iSight Camera nennt Apple das glaube ich). Mein Aussehen kann ich prima damit und Photo Booth kontrollieren…

Die Tastatur selbst hat ein praktisches Feature, ab einer gewissen Hellig- bzw. Dunkelheit schaltet sich die Beleuchtung ein, deren Helligkeit man auch kontrollieren kann. Der Sensor dazu sitzt scheinbar bei der Webcam bzw. wird die Webcam selbst dazu genutzt, das weiß ich gerade nicht (soeben habe ich auch festgestellt, dass die Bildschirmhelligkeit automatisch angepasst wird, wenn es dunkler/heller wird…irgendwie cool). Der Anschlag der Tasten ist…schwierig zu beschreiben. Einerseits hat sie natürlich einen sehr kurzen Hub, wie bei Notebooks üblich, aber der Anschlag selbst ist recht weich, wirkt auf mich irgendwie gedämpft. Auf jeden Fall tippt es sich angenehm, das kann ich sagen. Da diese Tastatur aber für einen Mac ist, ist auch das Layout ein anderes, einige Zeichen sind auf anderen Tasten zu finden (@ ist zum Beispiel beim L) und meistens nicht einmal auf den Tasten eingezeichnet. Wo die Tilde oder die eckigen Klammern sind, darf man selbst herausfinden. Nicht gerade praktisch, scheint wohl irgendwie mit dem Grundsatz von Apple zu tun zu haben, dass der Nutzer möglichst wenig von allem zu sehen kriegt, was er nicht direkt braucht. Pf.

Die Handballenauflage ist wirklich, wirklich groß. Wenn ich tippe, so liegt auch ein Teil meines Unterarms auf. Überraschenderweise stört mich persönlich die harte Kante des Gehäuses dabei nicht, und das, obwohl ich jetzt schon bestimmt über eine Stunde hier herumtippe…und nebenher noch im Internet surfe. In der Mitte liegt dann auch das wirklich große Multi-Touchpad. Es gibt keine seperaten Tasten, zum Linksklick muss man entweder auf das Pad tippen oder es herunterdrücken, was, je weiter oben man es auf dem Pad macht, schwieriger wird, da die Befestigung im oberen Bereich ist. Gefällt mir persönlich nicht so, da meine Fingertapser aber außerordentlich gut erkannt werden, habe ich damit auch eher weniger ein Problem. Ich musste nur in den Einstellungen alles mögliche umstellen, um dann doch noch an den Rechtsklick zu kommen, ohne noch die Tastatur dazu nutzen zu müssen und auch sonst alles irgendwie…praktischer zu gestalten. Aber zu den Einstellungen werde ich vermutlich im nächsten Teil mehr sagen…

Wie dem auch sei, das wäre es erstmal mit den Äußerlichkeiten, an Anschlüssen bietet es 3 USB 2.0 Ports, einen Firewire-, einen Displayport- und einen Netzwerkanschluss sowie einen Schacht für eine Erweiterungskarte. Oh und einen Kopfhöreranschluss und…irgendwas anderes. Das Zeichen kann ich nicht wirklich interpretieren, ich geh mal von Mikrofon aus.

Eine tolle Idee, die das Netzteil betrifft, muss ich aber noch nennen. Im Gegensatz zu so ziemlich allen Notebooks, die ich kenne, wird der Netzteilstecker hier nicht in das Notebook fest hineingesteckt sondern von einem Magneten gehalten. Praktisch, wenn man im Dunkeln bzw. ohne hinzuschauen das Netzteil anschließen möchte und auch, wenn man über das Kabel stolpert, denn so ist es wahrscheinlicher, dass das Kabel nur einfach herausgezogen wird und nicht gleich das ganze MacBook Pro in den Abgrund und somit dem sicheren Tod reißt. Nur das Netzteil selbst sieht irgendwie komisch aus. Bzw. schlecht. Ein weißer, quadratischer Klotz, weiß hochglanzlackiert mit eingeprägtem Apple Logo und zwei Ausklappflügelchen, für die ich noch keine Verwendung finden konnte. Ich weiß nicht, was sich die Designer da dachten, denn es ist schon ein ziemlicher Bruch mit dem Design des Notebooks selbst.

Aber was soll’s, ich muss jetzt mal endlich irgendwas essen!

Vielleicht Subway…

(Fotos kommen später)

Sep 03 2010

Hallo!

Der letzte Teil meines kleinen Urlaubs vor dem Studium. Mittlerweile bin ich anerkannter Student mit eigenem Studentenausweis, mit dem ich kostenlos durch Flensburg Bus fahren darf. Und vermutlich noch viele andere tolle Sachen.

Wie im letzten Eintrag beschrieben, ging am nächsten Tag für Hannah Schule wieder los, was für mich bedeutete, im Bett herumzuliegen und ein wenig Red Dead Redemption zu spielen. Ich habe mich drangemacht, einige Outfits freizuschalten, was mir auch ganz gut gelang. Aber so richtig viel Spaß hat das auch nicht gemacht, weil ich die Outfits nicht mehr anprobieren kann, weswegen ich zu Demon’s Souls griff in dem ich absolut nicht weiter komme mit meinem ersten Charakter. Ich scheine wohl doch viel zu schlecht gelevelt zu haben. Sehr traurig…aber da kann ich nichts machen. Mein Ritter ist aber mittlerweile ganz gut dabei, nur habe ich einen absoluten Hass auf den Flamelurker, 5-2 und 3-2. Die schlimmsten Level überhaupt…zu schade, dass vermutlich keiner der Leser weiß, wovon ich überhaupt rede.

Was soll’s, Hannah kam überraschend schnell wieder, mir schien, als hätte sie einen sehr angenehmen Stundenplan gekriegt. So gammelten wir dann gemeinsam den Tag weg, etwas, was man wirklich zu schätzen lernt… Tags darauf waren Hannah und ich, nachdem sie wieder da war, in Solingen! Die große Stadt erkunden, weil wir nicht wussten, was wir tun sollten. Von ihrer Mutter bekamen wir etwas Geld für Cocktails, aber alles kam anders als gedacht. Nachdem wir im Apple…Premium Reseller Shop (?) waren, uns dort iPhone Hüllen, Festplatten und Grafiktabletts anschauten und ich mir dachte “Warum ist das alles nur so teuer?” gingen wir durch den Kaufhof in den Saturn wo wir DVDs durchschauten und ihn durch P&C verließen. We were thinking with portals, kam mir jedenfalls so vor. Effektiv gesehen haben wir wirklich nicht viel gemacht, waren in ein paar Geschäften drin und ich habe mir Taschentücher gekauft. Als alles, was zu tun war, erledigt war, kam Hannah auf eine Idee, die mir nicht in den Sinn gekommen ist. Weil ich gefahren bin wollte ich auch nur einen Driver Cocktail trinken, was laut Hannah doof ist weil man dann auch einfach so Saft trinken könnte, was irgendwie stimmt.

Statt dessen sagte sie die vier Worte, die mein Herz höher schlagen ließen: “Ben and Jerry’s Eis” Noch auf Cocktails eingestellt dauerte es eine Zeit, bis die Entscheidung auch von meiner Seite getroffen war, wir fuhren (nachdem sie sich Rachendrachen kaufte) zu einer Tankstelle und kauften uns einen 500ml Pott Eis. Mir ist der genaue Name der Sorte entfallen, ich weiß nur, dass es Schoko, Vanille, Muffin und Keksteig war. Oh Junge, war das LECKER. Diese Leute wissen, wie man leckeres Eis, tolle Verpackungen und prima Werbung macht.

Abends gammelten wir wieder vor dem Fernseher, unsere neue Lieblingssendung schauend. X-Diaries. Als ich den Namen hörte, sah ich schon Jonathan Frakes über ein Buch gebeugt, in das er akribisch Geschichten niederschreibt, die der Zuschauer als Wahr oder Falsch enttarnen muss. Leider war die Realität etwas anders, X-Diaries ist eine Dokunovela oder wie sie es nennen, in irgendeinem Urlaubsgebiet, voller schlampiger Frauen und ekelerregend bemuskelten Machotypen. Es ist so traurig, dass es wieder lustig ist.

Irgendwann haben wir uns dann doch schlafen gelegt und der nächste Morgen kam, der Tag der Abreise. Weil ich nicht in irgendeinen schlimmen Stau geraten und auch möglichst tagsüber fahren wollte, fuhr ich um kurz vor 8 nach einer kurzen Verabschiedung los. 5 1/2 Stunden, einige Baustellen und ein wenig Stau später war ich wieder an meiner Wohnung in Flensburg und mein Urlaub war endgültig vorbei.

Ich hätte gerne noch mehr mit mehr Leuten gemacht, nur leider habe ich eine sehr schlechte Zeit erwischt, da viele wie zum Beispiel Erik mit Zivi angefangen haben, arbeiteten oder sonstwie beschäftigt waren. Und ich wäre auch sehr gerne noch länger geblieben, viel länger. Aber es hilft ja nichts, es muss gebloggt werden und das mit anständigem Internet. Und ein wenig hab ich Flensburg auch vermisst, weil irgendwie…diese Stadt hat was.

Das war’s jetzt aber auch mit diesem komischen Blogeintrag, irgendwie ist gerade alles sehr komisch. Ich leg mich mal ins Bett…

Gute Nacht!

Sep 02 2010

Hallo!

Wie bereits im letzten Blogeintrag beschrieben, der vermutlich nur wenige Minuten vor diesem veröffentlicht wurde, hatte ich vor, nach Hamminkeln zu fahren um mich mit meinen guten Freunden von dort zu treffen. Dies habe ich dann auch getan, erst habe ich meine Eltern besucht, denen ich eine DVD schenkte, die ich aus Videos und Fotos aus England zusammenstellte, damit sie sahen, was ich denn dieses Jahr dort machte. Finn hat sich auch sehr darüber gefreut, mich noch einmal zu sehen, ist wild um mich herum gesprungen und hat mir einen seiner wochenlang anhaltenden Kratzer auf dem Arm verpasst. So gehört sich das für ihn!

Nach ein paar Stunden musste ich dann aber los nach Hamminkeln. Ich wurde von dort aus mitgenommen zu einem Bekannten von mir, der ein Freund meiner Freunde ist und mich netterweise auch auf Nachfrage eingeladen hat. Irgendwie.

Wie dem auch sei, ich dachte, dieser Freund würde irgendwo in Hamminkeln wohnen, doch Zweifel bildeten sich langsam in meinem Geiste, als Hans, der mich mitnehmen sollte, sagte, dass wir das Wohnmobil packen. „Ja, wir fahren jetzt nach Monheim.“ So bin ich aus Solingen nach Hamminkeln gefahren, um nachmittags in einem Wohnmobil nach Monheim zu fahren, mit dem ich nachts dann zurück nach Hamminkeln gebracht wurde. Doch das war eigentlich nicht so schlimm, trotz sehr gewittriger Wetterstimmung und ziemlich frischer Temperaturen haben wir gegrillt und ein wenig „gefeiert“, denke ich. Es wurde jedenfalls etwas Bier gekauft und es gab Musik, das gilt glaube ich als Feier oder Party. Ich habe gerade keine Lust bei Wikipedia nachzuschauen und irgendwie wäre das vermutlich auch etwas traurig, dass ich die Definition von Party nachschauen muss. Aber pffff, ich erschaffe mir einfach eigene Definitionen dafür! Und das, DAS war eine Party, so. Die Anwesenden bestanden zu größten Teilen aus Leuten, die ich nicht kenne, Leuten, die ich mal gesehen habe aber mich nicht mehr genau dran erinnern kann, wo, und ein paar Freunden und Bekannten, die ich teilweise schon recht lange nicht mehr gesehen habe. Und so saßen wir dann da draußen im Garten der Freundin des Bekannten, ein Hund namens Missy wuselte durch die Gäste auf der Suche nach Grillfleisch und heruntergetropftem, sicherlich leckerem Fett und Streicheleinheiten und wir redeten und redeten. Also nicht Missy und ich sondern die Gäste miteinander. …und ich ein wenig mit Missy.

Dabei wurde ich an etwas erinnert, was mal vor einiger Zeit nebenher erwähnt wurde, einer der Gäste war für drei Monate in China um sich um den deutschen Pavillon auf der Expo zu kümmern. Wie er sagte, machte er mehrere Gigabyte ans Fotos und eine geringe Auswahl, immer noch über 600 Fotos, zeigte er den Leuten, denen es draußen zu kalt wurde und sich ins etwas wärmere Wohnzimmer verzogen. Dabei habe ich erfahren, dass man als großer Europäer so beliebt bei den chinesischen Frauen ist, dass sie ständig mit einem fotografiert werden möchten und einen dafür sogar ansprechen. Stellt euch das mal vor! Man muss nur etwas größer als 80 cm sein und die Frauen fliegen auf einen! Das ist mal ein Land…

Gegen 1 Uhr nachts ging es wieder in Richtung Wohnmobil, da ein paar Leute zum Bahnhof gebracht werden mussten und wir allgemein auch recht müde waren. Um doch noch etwas Aufregung in die ruhige Nacht zu bringen, sollte die Schwester von Hans das Wohnmobil fahren, welche nachdem sie ihren Führerschein hatte, vielleicht fünf Mal selbst ein Fahrzeug gesteuert hat. Da ich das hier aber noch schreibe, habe ich für meinen Teil überlebt und soweit ich weiß haben es auch noch alle anderen Mitfahrer. Es war nur Anfangs etwas ruckelig, aber abgesehen davon vollkommen in Ordnung und sogar so beruhigend, dass ich fast eingeschlafen wäre. Meine Müdigkeit war aber schnell vergessen, als wir wieder in Hamminkeln ankamen und mir gesagt wurde, dass ich auf dem Ausziehsofa schlafen darf, beim Fernseher! Und wie es der Zufall wollte, lief The Joy of Painting mit Bob Ross. Es gibt keine bessere Sendung, die man sich nachts anschauen kann, als diese. Da tupft der Mann mit Afro ein wenig schwarze Farbe auf die Leinwand und schon hat er einen Baum gemalt, mit Schattierung, Licht und Eichhörnchen. Oder Einhörnchen, wenn er wieder einen happy little accident malte.

Als ich dann doch irgendwann in das Reich der Träume entschlummerte, welches in dieser Nacht recht obskur war, kam das Unausweichliche auf mich zu. Aufwachen. Immerhin war der Fernseher noch da, und so vertrieb ich mir den Schlaf aus den Augen mit DMAX und dieser Tattoo-Show da aus Amerika. Eine Frau war da, aus dem Irak glaube ich, die sich Bibelstellen auf die Seite ihres Brustkorbes/Bauches tätowieren lassen wollte. Wie es der Zufall so wollte, kamen meine Gastgeber just in dem Moment in das Zimmer, in dem die Frau dieses Tattoo vorführte, ihre Brust nur durch einen kleinen, grünen Stofffetzen bedeckt. Entweder gaben sie sich tatsächlich mit der Wahrheit zufrieden, dass es nur eine Tattoosendung ist, oder sie wollten nicht weiter investigieren. Sie nickten es jedenfalls ab und wir machten uns dran, Essen zu kochen. Komplett vegetarisches Chili con Carne. Bei dem ich feststellte, dass ich Knoblauch zwar recht gerne esse, aber nicht gerne zubereite. Pff. Knoblauf…wer kam auf die Idee?

Da die Bohnen gefühlte und tatsächliche 2 Stunden vor sich hinblubbern mussten, fragte mich einer der Gastgeber, ob ich nicht Lust hätte, mal Starcraft 2 auszutesten. Ich habe im Vorfeld sehr viel und sehr schlecht darüber geredet, es richtigerweise als Games Workshop Ripoff betitelt und so ziemlich alles nieder gemacht, was ging. Doch als ich es dann spielte, es war, als würde ein himmlischer Chor ertönen. Und mit Engelsstimmen sang er „Du hattest Recht~“, Standardmissionen, schrecklich unübersichtliche Kämpfe, unpassender Sprecher für Jim Raynor, überstarke Medic+Marine Kombination und diese WoW Grafik. Zum Brechen. Aber zwei Lobe hat es sich verdient, die Animationen sind recht gut und diese großen Läufer der Protoss sind nice.

Schnell war die Zeit dann auch schon rum, und ich musste mich verabschieden, denn für den Abend war ich mit der Isy verabredet. Dummerweise musste ich dazu aus Hamminkeln wieder nach Solingen fahren, was ungefähr eine Stunde dauert. Jedoch musste ich auch noch tanken, an der Shell, wie es sich gehört, mit 1 Cent Rabatt dank ADAC, wie es sich gehört. Trotzdem war ich dann wieder 40€ los und musste mir eine Träne aus dem Augenwinkel wischen. Alles zu teuer…

Wie abzusehen kam ich zu spät bei Isy an, sie war schon einigermaßen fertig und drängte mich fast schon mit Gewalt aus der Türe (Dramatisierung) damit wir losfahren können. Wie es der Zufall nämlich wollte, hatte ihre Schwester am nächsten Tag Geburtstag! Der eigentliche Plan für den Tag war, auf irgendein Fressfest in Langenfeld zu gehen, aber wegen schlechten Wetters, schlechter Planung und allgemeinen Einflusses meines Karmas fiel das, und jetzt passt auf, ins Wasser. HA! So fuhren wir dann einfach zum Haus, in dem Isys Schwester in dem Moment residierte, aßen Lasagne, Nudeln und Salat, kümmerten uns um einen kranken PC und spielten Risiko. Ich konnte die Partie aber nicht verlier-… beenden, weil ich vorzeitig fuhr, um noch zurück zu Hannah zu kommen und sie nicht am Tag vor Schulbeginn aus dem Schlaf erschrecken zu müssen. Wäre sicher nicht in ihrem Sinne gewesen, wenn ich vor ihrer Glastür gestanden wäre und langsam daran klopfte. Mit einem Messer in der Hand. Komischerweise hat man in solchen Situationen immer ein Messer in der Hand.

Aber trotz meiner etwas vorgezogenen Verabschiedung hatte ich doch eine Menge Spaß mit Isy und auch natürlich am Tag davor in Mehrhoog, Hamminkeln und Monheim.

Bald kommt dann der nächste und zugleich letzte Teil meines Urlaubsabenteuers.

Sehr schade.